Alle Beiträge dieses Autors

Leidenschaft Musik

24. April 2009 | Von Dr. Georg Pepl | Kategorie: Leidenschaft 

Bärenreiter ist einer der weltweit größten Verlage für klassische Musik und hat seinen Hauptsitz in Kassel mit Filialen in Basel, London, New York und Prag. 1923 von Karl Vötterle gegründet, leistet Bärenreiter Pionierarbeit auf dem Gebiet der wissenschaftlich fundierten Komponisten-Gesamtausgaben. Die Palette der Notenausgaben umfasst alle Bereiche der klassischen Musik und schließt auch Musikpädagogik mit [...]



Herzensangelegenheit – Interview mit Romana Reiff

24. April 2009 | Von Dr. Georg Pepl | Kategorie: Feuilleton 

Vielseitigkeit ist einer der Trümpfe von Romana Reiff: Im Duo Soulsonic singt sie im eleganten Abendkleid Pop, Jazz und Soul, bei der Band Fox Force 4 wird sie zum rockenden Energiebündel. Nun legt die bekannte Kasseler Sängerin ihre erste Solo-CD „all the letters“ mit eigenen Songs vor. Frau Reiff, wodurch unterscheidet sich Ihre neue CD [...]



Das Staatstheater-Projekt – Wo beginnen Machtstrukturen?

24. April 2009 | Von Dr. Georg Pepl | Kategorie: Feuilleton 

Na gut, so unverblümt hätte ich es nicht fragen sollen: „Was macht eine Tanz- und Theaterpädagogin?“ Sabine Simon reagiert genervt: „Müssen wir jetzt auf dieses Thema kommen, oder was? Können wir über dieses Stück reden, nicht über meine Profession!“ Manche Künstler sind im Umgang (mit Journalisten) nicht ganz einfach. Aber erwiesenermaßen muss dies kein schlechtes [...]



Senta im Heimathafen

5. März 2009 | Von Dr. Georg Pepl | Kategorie: Feuilleton 

Alle sind glücklich. Die Fans müssen ihr nicht bis Florenz, Sevilla oder Salzburg nachreisen, und auch Astrid Weber selber genießt es, einmal auf Auto und Flugzeug verzichten zu können. Die international gefragte Kasseler Sopranistin ist zurzeit als Senta in Richard Wagners „Fliegendem Holländer“ Gastsängerin am heimischen Staatstheater. Sie kommt mit dem Fahrrad zum Interview ins [...]



Enos Trio – Da brennt etwas

5. März 2009 | Von Dr. Georg Pepl | Kategorie: Feuilleton 

Ein Vorurteil über Kammermusik lautet, dass sich dabei gesetzte Herrschaften in gepflegter Langeweile ergehen. Das Enos Trio beweist das Gegenteil. Wenn Katalin Hercegh (Violine), Daniel Geiss (Violoncello) und Julia Okruashvili (Klavier) ein Stück Joseph Haydns spielen, dann fegen sie alle törichten Klischees vom biederen Papa Haydn hinweg. Selbst vermeintlich unbedeutende Begleitfiguren der Streicher bekommen eine [...]



Louis Spohr – Mehr als ein Denkmal

5. März 2009 | Von Dr. Georg Pepl | Kategorie: Feuilleton 

Der Mann, dessen Denkmal auf dem Kasseler Opernplatz steht, war ein wegweisender Komponist. Er war zudem einer der ersten modernen Dirigenten, der größte Geiger seiner Zeit neben Niccolò Paganini, ein einflussreicher Pädagoge und ein aufgeklärter, fortschrittlich gesinnter homo politicus. Von 1822 bis 1857 wirkte er als Hofkapellmeister in Kassel und machte die Stadt zu einem [...]



Rendevouz mit Jean Pierre

26. Dezember 2008 | Von Dr. Georg Pepl | Kategorie: Feuilleton 

Damals als Teenager in den frühen 80er Jahren fand ich es einfach gut. Das melodische Motiv hatte eine geradezu herausfordernde Simplizität, unverwechselbar klang die Trompete. Auch das rockige Gitarrensolo erfreute mich, es war das sprichwörtliche Salz in der Suppe, ein Hendrix-Salz gewissermaßen. „Jean Pierre“ heißt die Nummer, sie ist das erste Stück auf Miles Davis‘ [...]



Reinhard Karger – Auf dem Weg nach Wien

11. Dezember 2008 | Von Dr. Georg Pepl | Kategorie: Feuilleton 

Lange ist es her, so an die acht Jahre, dass ich Reinhard Karger zum ersten Mal sah.  Es war bei einem Kabarettabend über die nicht immer charmanten Seiten der Wiener Seele. Die Zeitung hatte mich, einen gebürtigen Wiener, gleichsam als Experten hingeschickt, und so hörte ich im Theaterstübchen u.a. Helmut Qualtingers böses Lied „Bei mir [...]



Kasseler Musiktage – “Dem kann sich keiner entziehen”

28. Oktober 2008 | Von Dr. Georg Pepl | Kategorie: Feuilleton 

Findet eine Bemerkung seine Zustimmung, dann kommt blitzschnell das Wort „absolut“. Nicht selten beschleunigt er beim Sprechen das Tempo, und wenn er Details erläutert, singt er auch mal ein paar Töne vor. Ein Mann mit viel Energie. Ein Powertyp, würde man salopp bei einem Vertreter eines anderen Berufs sagen. Eckhard Manz, Jahrgang 1968, ist seit [...]