Page 41

Jerome_Nr_33

Sächsische Töne aus der Orgel DAndreas Wiegand zum Abschluss der In einer Manufaktur in Seiffen ließen sich die Mitglieder des Kasseler Wirtschaftskollegiums zeigen, wie Pyramiden, Engel, Räuchermännchen und Spielzeugfiguren geschnitzt sowie gedrechselt werden www.jerome-kassel.de 41 JÉRÔME WIRTSCHAFT Fahrt des Wirtschaftskollegiums Kassel hervor. Damit sprach der Versicherungsmanager den knapp 40 Teilnehmern aus der Seele. „Versteckte Schönheiten am Rand der Deutschen Silberstraße“ – unter dieses Motto hatten die Organisatoren York Hilgenberg, Mirko Aue und Dirk Waninger die dreitägige Exkursion gestellt, die nach Marienberg, Freiberg und Seiffen führte. Den ersten Stopp markierte das Horch-Museum in Zwickau. Dort besichtigten die Nordhessen elegante Zeitzeugen, die der Erzbergbau in Form von Automobilen hervorgebracht hatte. Der Freiberger Schacht „Reiche Zeche“ ließ die extrem harten körperlichen wie mentalen Bedingungen deutlich werden, unter denen das begehrte Erz abgebaut und zutage gefördert worden war. Das musikalische Highlight setzte ein Konzert, bei dem der Organist an der Silbermannorgel der Freiberger Stadtkirche alle Register zog. Nach dessen Worten überzeugt das Instrument „mit sächsischen Tönen“ und bildet einen Kontrast zu seinem Pendant in der Domkirche, wo „französische Töne“ Trumpf sind... Einblicke in die größte Mineralienausstellung der Welt im Schloss Freudenstein sowie in die erzgebirgische Business-News mit Müller+Partner Volkskunst in Seiffen, wo Pyramiden, Engel, Räuchermännchen und allerlei Spielzeugfiguren geschnitzt, gedrechselt und montiert werden, rundeten die Reise ab. Letzteres passte in die Zeit – schließlich sind es nur noch wenige Wochen bis zum großen Fest! Wirtschaftskollegium Kassel reist ins Erzgebirge Von Rainer Lomen Foto: Rainer Lomen „Das sollten Sie mal meinem Chef erzählen – der Fisch stinkt doch bekanntlich vom Kopf!“ ... sagte neulich ein Teilnehmer in einem Workshop. Der „Kopf “ als Vorbild – dies sollten wir uns in zweierlei Richtungen immer wieder bewusst machen. Erstens ist es unser Kopf – unser Denken und Bewerten – der beeinflusst wie wir uns verhalten. Zweitens sind wir als Führungskräfte der Kopf unseres Teams. Was wir vorleben beeinflusst, wie es unsere Mitarbeiter nachleben. Dies bedeutet: „Führen Sie sich selbst – und zwar bewusst, dann führen Sie auch Ihre Mitarbeiter bewusster.“ Bewusste Selbstführung wird immer wichtiger, denn neben dem rasanten Tempo in dem sich Organisationen entwickeln und von Ihnen verlangen mitzuziehen, gibt es noch einen zweiten wichtigen Aspekt. In meinen Coachings stelle ich immer mehr fest, dass sich die Erwartungshaltungen der Mitarbeiter verändert haben. Nur durch aktive Selbstführung können Sie sich diesen Herausforderungen stellen. Sich selbst führen – klingt erst einmal einfach. In Wahrheit ist es aber harte Arbeit. Es bedarf der konsequenten, kritischen Auseinandersetzung mit sich selbst und Ihren Verhaltensmustern. Erst wenn Sie diese kennen, können Sie sich aktiv selbst führen, wirkungsvoll steuern und sich weiterentwickeln. Drei Möglichkeiten die Selbstführung zu optimieren: 1. Überprüfen Sie Ihr Kommunikationsverhalten: Neigen Sie dazu häufig „nein“ oder „nicht“ zu verwenden? Vermeiden Sie diese Worte. Anstelle: „Das kann ich mir nicht vorstellen, dass wir so unseren Kunden überzeugen“ lieber „Ich denke wenn wir xy machen werden wir unseren Kunden überzeugen.“ 2. Beobachten und steuern Sie Ihre Emotionen: Schlechte Laune beim Chef bringt Mitarbeiter schnell ins Grübeln – Was habe ich falsch gemacht? Mag er mich nicht mehr? 3. Beachten Sie Ihre Mimik, Gestik und Körperhaltung: Ein grimmiges Gesicht beeinflusst Ihren eigenen Gemütszustand. Welche Signale senden Sie aus, wenn Sie gut drauf sind? Setzen Sie diese Signale häufiger und bewusster ein. Viele Erkenntnisse beim Blick auf die eigene Person wünscht, Ilka Jastrzembowski


Jerome_Nr_33
To see the actual publication please follow the link above