Jérôme Kassel

Kassel und Kurhessen königlich erleben


Aus der Wüste Gobi nach Hessen – Reinhold Messner zu Gast bei Krieger+Schramm

1. September 2008 | Von | Kategorie: Gesellschaft 

messnerReinhold Messner weiß wovon er spricht: „Die wirklichen Könner fangen dort an, wo der Spaß aufhört.“ Leidensfähigkeit, so der Extremsportler, sei eine elementare Grundvoraussetzung, um beim extremen Höhenwandern zu bestehen. Messner hat mehr als einmal unter Beweis gestellt, dass er über eine ausgeprägte Leidensfähigkeit verfügt. Bei seinem beeindruckenden Vortragsabend, den die gastgebende Lohfeldener Bauunternehmung Krieger+Schramm unter das Motto „Zukunft ökologisch gestalten“ gestellt hatte, berichtete der Südtiroler darüber, wie er als Fünfjähriger erstmals einen Dreitausender bestiegen hatte und sich mit 60 Jahren dazu entschloss, „in die Horizontale“ zu wechseln und die Wüste Gobi zu durchqueren.

Er habe des Öfteren festgestellt, dass das, was er tue, eigentlich wenig Sinn mache, bekannte Messner. Dazu zähle, Grönland von Süden nach Norden zu durchqueren. „Es macht keinen Sinn, die Insel von Osten nach Westen zu durchlaufen – wie das andere vor mir gemacht haben. Aber eine doppelte Verneinung ergibt wieder Sinn“, erklärte der Referent. Anlass des Vortrags war umweltbewusstes und nachhaltiges Bauen – seit langem ein Anliegen des Ökologen. Die Bauunternehmung Krieger+ Schramm setzt sich intensiv für die Errichtung von Passiv- sowie Energiesparhäusern ein. Unterstützt von der Hessen Agentur, hielt Reinhold Messner seinen Vortrag „Am Limit“, während Prof. Bodo Ahrens von der Goethe Universität Frankfurt über „Globalen und regionalen Klimawandel“ sprach. „Angesichts der steigenden Ölpreise neigt Messner dazu, mongolische Jurte zu empfehlen. Doch in unseren Breitengraden stellen aus seiner Sicht technische Varianten wie Passivhäuser die umweltbewusste Lösung dar“, so Heike Wietschel, Pressesprecherin bei Krieger+Schramm.


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