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Bundessieger kommen aus Kassel

21. März 2018 | Von | Kategorie: Gesellschaft 

Oskar-von-Miller-Schüler gewinnen Linux Essentials Contest

Josef Ledig und Maximilian Treffert aus Kassel haben für die Oskar-von-Miller-Schule den ersten Preis im bundesweiten Linux Essentials Contest errungen. Die beiden angehenden Fachinformatiker für Systemintegration schnitten mit ihrem Linux-Wissen in der Schulwertung auf nationaler Ebene am besten ab. Den Preis hatte das Linux Professional Institute Central Europe (LPI CE) gemeisam mit der Cisco Networking Academy ausgeschrieben, um Schulen und Schüler zu belohnen, die besonders fit im Umgang mit Linux sind.

Feierliche Preisübergabe: Reiner Brandt (Geschäftsführer Linux Professional Institute Central Europe), Gewinner Josef Ledig, beste Teilnehmerin im Wettbewerb Katrin Claßen, Gewinner Maximilian Treffert und Carsten Johnson (Deutschland-Chef Cisco Networking Academy) auf den Chemnitzer Linux-Tagen am 10. März in Chemnitz (v.l.). Foto: LPI

Frank Bollerhey, seit 2001 Lehrer in der IT-Ausbildung an der Oskar-von-Miller-Schule, weiß von der Bedeutung offener und freier Software und legt großen Wert darauf, seine Schüler im Umgang mit Linux und Open Source zu qualifizieren. „Man kommt heute nicht mehr daran vorbei, gerade im Serverbereich“, sagt er. So wurde er hellhörig, als das LPI CE und Cisco zur Teilnahme am Wettbewerb aufriefen, denn das dafür erforderliche Linux Essentials Zertifikat nimmt er seinen Schülern sowieso im Rahmen ihrer Ausbildung ab. „Es ging für uns nur darum, unsere Prüfungsergebnisse einzureichen“, sagt er. Dass seine Schüler damit bundesweit auf Platz 1 landeten, freut ihn sehr.

„Ich bin beruflich viel im Linux-Umfeld unterwegs“, sagt Josef Ledig. Bei seinem Ausbildungsbetrieb, dem Fraunhofer Institut für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik (IEE) in Kassel, laufe die komplette Projektinfrastruktur auf Basis des Open-Source-Betriebssystems. Deshalb habe er das von seinem Lehrer Frank Bollerhey angebotene Zertifikat unbedingt haben wollen. Sein gutes Abschneiden motiviert ihn zum Weitermachen: „Linux Essentials ist erst der Anfang“, verspricht er.

Maximilian Treffert ist wie Josef Ledig Auszubildender im dritten Lehrjahr. Sein Arbeitgeber, BCIS ITSysteme aus Kassel, ist schwerpunktmäßig im Microsoft-Bereich beheimatet. „Dennoch haben wir immer wieder mit Linux zu tun“, sagt Maximilian Treffert. Er profitiere davon, sich dank der Prüfungsvorbereitung jetzt souverän in der Linux-Umgebung bewegen zu können. Das helfe ihm beispielsweise bei der Administration von Mail- und Webservern.

LPI Central Europe-Geschäftsführer Reiner Brandt hatte es sich am 15. März nicht nehmen lassen, Frank Bollerhey und seine Berufsschulklasse B25S18 an der Oskar-von-Miller-Schule zu besuchen und ihnen die Siegerurkunde zu überreichen. Die beiden Bundessieger Maximilian Treffert und Josef Ledig hatte er schon am Wochenende zuvor auf den Chemnitzer Linux-Tagen geehrt und ihnen gemeinsam mit dem Deutschland-Chef der Cisco Networking Academy, Carsten Johnson, je ein Samsung Tab S3 im Wert von je über 500 Euro als Preis übergeben.

Über das Linux Professional Institute (LPI)
Das LPI ist die globale Organisation für Zertifizierungsstandards und Karrieresupport für Open-SourceProfis. Mit mehr als 500.000 ausgelieferten Prüfungen ist es die weltweit erste und größte Linux- und Open-Source-Zertifizierungsinstanz. Das LPI hat bereits Fachleute über 180 Ländern zertifiziert, liefert Prüfungen in zehn Sprachen aus und arbeitet mit mehr als 400 Trainingspartnern zusammen. LPI Central Europe vertritt als Regional Partner das Linux Professional Institute in Belgien, Deutschland, den Niederlanden, Luxemburg, Österreich, Polen, der Schweiz, der Slowakei, der Tschechischen Republik und in Ungarn.

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