Jérôme Kassel

Kassel und Kurhessen königlich erleben



Mehr Raum, mehr Kurse

3. September 2015 | Von | Kategorie: Gesellschaft 

Richtfest des neuen Bootshauses für die Sportwissenschaft am Auedamm

Gemeinsam hat Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep mit Ministerialdirigentin Irene Bauerfeind-Roßmann vom Hessischen Ministerium für Wissenschaft und Kunst, Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen sowie Mitgliedern der Hochschule und der Universitätsgesellschaft das Richtfest für einen Neubau der Universität am Auedamm gefeiert.

Das entstehende Gebäude wird dem Institut für Sport und Sportwissenschaft als Seminargebäude und Bootshaus dienen. Kassels Oberbürgermeister Bertram Hilgen erklärte beim Richtfest: „Ich begrüße es sehr und freue mich, dass unsere Universität mit Unterstützung des Rudervereins Kurhessen Cassel künftig mit einem eigenen Bootshaus am wunderschönen Wassersportrevier der Fulda vertreten ist. Die Präsenz des Instituts für Sport und Sportwissenschaft und das Engagement der Lehrenden und Studierenden wird die Wassersportszene am Auedamm ungemein bereichern.“

Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, der Ende September in den wohlverdienten Ruhestand geht, mit den weiteren Projektbeteiligten: Christian Baumann (Generalsekretär des Deutschen Ruderverbandes), Andreas Fehr (Vorsitzender der Universitätsgesellschaft), Ministerialdirigentin Irene Bauerfeind-Roßmann, (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst), Torsten Gorski (Vorsitzender des Rudervereins Kurhessen Cassel) und Ingo Buchholz (Vorstandsvorsitzender der Kasseler Sparkasse) (v.l.). Foto: Mario Zgoll

Oberbürgermeister Bertram Hilgen und Universitätspräsident Prof. Dr. Rolf-Dieter Postlep, der Ende September in den wohlverdienten Ruhestand geht, mit den weiteren Projektbeteiligten: Christian Baumann (Generalsekretär des Deutschen Ruderverbandes), Andreas Fehr (Vorsitzender der Universitätsgesellschaft), Ministerialdirigentin Irene Bauerfeind-Roßmann, (Hessisches Ministerium für Wissenschaft und Kunst), Torsten Gorski (Vorsitzender des Rudervereins Kurhessen Cassel) und Ingo Buchholz (Vorstandsvorsitzender der Kasseler Sparkasse) (v.l.). Foto: Mario Zgoll

Bislang waren die Boote auf die Bootshäuser der angrenzenden Rudervereine verteilt. Neben einer Bootshalle für die Kanu- und Ruderboote der Universität wird das neue Gebäude zwei Seminarräume des Instituts für Sportwissenschaft beherbergen. Durch diese neuen Möglichkeiten kann die Uni Kassel ihr Angebot an Wassersport-Kursen spürbar ausweiten.

Spenden unterstützen Nachhaltigkeit
Der Entwurf des Neubaus und die technische Gebäudeausrüstung wurden von Studierenden des Fachbereichs Architektur, Stadtplanung, Landschaftsplanung mitentwickelt. Da das Gebäude auf Betonstützen steht, bietet es bei Hochwasser nur wenig Angriffsfläche. Zudem zeichnet es sich durch eine sehr hohe Energieeffizienz aus: Eine Photovoltaik-Anlage wird von den Städtischen Werken gespendet und die Firma Viessmann stellt Komponenten für die Solarthermieanlage zur Verfügung. Auch die Freunde des Kasseler Hochschulsports beteiligten sich finanziell am Neubau

„Anlässlich des Richtfestes möchte ich allen Projektbeteiligten meine Anerkennung für ihr großes Engagement aussprechen. Mein Dank gilt auch den Handwerkern und beteiligten Unternehmen, denen ich weiterhin einen reibungslosen Ablauf der Bauarbeiten wünsche. Besonders möchte ich mich bei den Mitgliedern der Universitätsgesellschaft Kassel bedanken, die es unserer Fördergesellschaft ermöglichten, nicht nur diesem Projekt einen wesentlichen inhaltlichen Impuls zu geben, sondern auch mehr als 100.000 Euro zur Verfügung zu stellen“, betonte der Vorsitzende der Universitätsgesellschaft, Andreas Fehr, abschließend.

Die voraussichtlichen Gesamtkosten in Höhe von rund 1,15 Millionen Euro werden mit einem Anteil von 930.000 Euro aus dem gemeinsam von Bund und Land finanzierten Hochschulpakt 2020 getragen. In dessen Rahmen werden den Hochschulen zusätzliche Mittel zur Verfügung gestellt, um den steigenden Studierendenzahlen durch kurzfristig wirkende Maßnahmen Rechnung zu tragen und die Lehrbedingungen an den Hochschulen zu verbessern. Die Fertigstellung ist im kommenden Wintersemester geplant.

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