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Neue Elektro-Autos für das Umwelt- und Gartenamt der Stadt Kassel

13. Dezember 2017 | Von | Kategorie: Gesellschaft 

Die ersten zwei von vier neuen Elektroautos haben Stadtbaurat Christof Nolda und die Leiterin des Umwelt- und Gartenamts, Dr. Anja Starick, in Betrieb genommen. Den Mitarbeitern standen bereits sechs Elektrofahrräder zur Verfügung, sukzessiv soll nun auch die Pkw-Flotte durch Elektrofahrzeuge ersetzt werden. Stadtbaurat Nolda sieht die Stadt in einer Vorbildfunktion, die weiter gestärkt werden soll: „Ich freue mich sehr, dass wir mit Unterstützung des Bundesverkehrsministeriums einen weiteren Schritt gehen können, die Mobilität des Umwelt- und Gartenamtes umweltfreundlich zu organisieren.“

Übergabe von Elektro-Autos an das Umwelt- und Gartenamt (v.l.n.r.) Jörg Gerhold (Umwelt- und Gartenamt, Abteilungsleiter Grünflächen), Dr. Anja Starick (Leiterin Umwelt- und Gartenamt), Christof Nolda (Stadtbaurat), Andreas Peters (Umwelt- und Gartenamt, stellv. Amtsleiter) Foto: Harry Soremski

Anfang dieses Jahres hatte die Amtsleiterin Dr. Anja Starick in Berlin den Förderbescheid für die Beschaffung von vier Elektroautos und einer Ladesäule in Empfang genommen. Mit den Zuwendungen in Höhe von 43.140 Euro werden 50 Prozent der zuwendungsfähigen Ausgaben gefördert. Die Stadt Kassel ist damit unter den bundesweit 45 kommunalen Akteuren, die vom Bundesverkehrsministerium in diesem Jahr beim Aufbau der Elektromobilität vor Ort unterstützt werden. Grundlage ist die Förderrichtlinie zur batterieelektrischen Elektromobilität. Elektroautos sind leiser als herkömmliche PKW und abgasfrei. Damit wird ein Beitrag zur Luftreinhaltung geleistet. Der ist gerade in der Kasseler Innenstadt besonders wichtig, da hier die Grenzwerte für Stickstoffdioxid überschritten werden. Zudem kann mit Elektroautos Mobilität klimafreundlich gestaltet werden. Fahrzeuge mit Elektromotor setzen Energie deutlich effizienter um, als Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor. 95 Prozent des Stroms werden in Vortrieb umgesetzt. Ein Verbrennungsmotor kann hingegen nur rund 30 Prozent des Kraftstoffs in Bewegung verwandeln. Der größte Teil der umgesetzten Energie wird als Wärme an die Umwelt abgegeben. Bei der Verbrennung von Benzin oder Diesel entsteht zudem CO2, welches den Klimawandel beschleunigt. Die konkrete CO2-Bilanz eines Elektroautos hängt davon ab, wie der getankte Strom hergestellt wird. Weil immer mehr Strom in Deutschland aus erneuerbaren Energien hergestellt wird, verbessert sich die CO2-Bilanz der Elektromobilität kontinuierlich.

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