Jérôme Kassel

Kassel und Kurhessen königlich erleben



Kälte lässt die Pfunde schmilzen

10. September 2015 | Von | Kategorie: Gesundheit 

Professor Dr. Ernst Magnus Noah, Chefarzt der Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Roten Kreuz Krankenhaus Kassel, über Körperformung durch CoolSculpting

„Professor Dr. Noah, was versteht man ganz grundsätzlich unter dem Begriff „Körperformung“?“
Professor Dr. Noah: „Es handelt sich dabei um einen Oberbegriff, unter dem wir verschiedene Eingriffe zur Harmonisierung des Körpers unterordnen. Dazu zählen beispielsweise die Fettabsaugung mit Vibrations- oder Wasserstrahltechnik oder auch das sogenannte Lipofilling, bei dem wir mittels einer Eigenfett-Transplantation eine moderate Vergrößerung der Brust oder des Gesäßes erwirken. Aber auch eingesunkene Narben oder Wunden lassen sich damit sehr gut ausgleichen. Ziel einer Körperformung ist es immer, die Körperproportionen in ein Gleichgewicht zu bringen. Noch relativ neu ist das sogenannte CoolSculpting-Verfahren, auch Kryolipolyse genannt.“

Professor Dr. Ernst Magnus Noah. Foto: nh

Professor Dr. Ernst Magnus Noah. Foto: nh

„Können Sie uns diese Methode näher erklären?“
Professor Dr. Noah: „Das Verfahren ist eine Ergänzung zu den eben genannten Eingriffen. Dabei wird das Fettgewebe kontrolliert gekühlt, die Hautoberfläche und das umliegende Gewebe werden aber geschont. Da Fettzellen auf sehr niedrige Temperaturen empfindlich reagieren, setzt ein Abbau der Fettzellen ein und die Dicke der Fettschicht wird reduziert. Nach einem bis drei Monaten sind die Fettdepots deutlich flacher, ganz ohne Operation. Ich kenne diese Technik bereits seit längerem und habe mehrere Geräte getestet. Das Kryolipolyse-System der Firma Zeltiq liefert die mit Abstand stabilsten Ergebnisse und stellt zurzeit den Gold-Standard der Kältetechnologie dar.“

Fettzellen reagieren äußerst empfindlich auf niedrige Temperaturen. Darauf beruht der Erfolg des CoolSculpting-Verfahrens. Foto: Zeltiq

Fettzellen reagieren äußerst empfindlich auf niedrige Temperaturen. Darauf beruht der Erfolg des CoolSculpting-Verfahrens. Foto: Zeltiq

„Und für wen eignet sich die Methode?“
Professor Dr. Noah: „Das CoolSculpting-Verfahren eignet sich für die Patienten, die keine Operation wünschen, oder die unter isolierten Fettarealen leiden, zum Beispiel an Hüfte, Bauch, Oberschenkeln, Armen oder dem Rücken. Allerdings ist das Verfahren nicht zur Gewichtsreduktion bei stark übergewichtigen Patienten geeignet. Generell sollte keiner der körperformenden Eingriffe als Ersatz zu einer Diät gesehen werden. Mir ist eine persönliche Beratung im Vorfeld jedes Eingriffs besonders wichtig. Dadurch bin ich in der Lage, einen individuellen Behandlungsplan zu entwerfen. Unsere Stärke ist, dass wir alle modernen Techniken anbieten und so die individuell angepasste Therapieform vorschlagen können, das ist in Nordhessen und Südniedersachsen bisher einmalig.“

Über den Experten:
Professor Dr. Ernst Magnus Noah leitet seit 2003 die Noahklinik, die Klinik für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am Roten Kreuz Krankenhaus Kassel. In seiner Klinik behandelt er Patienten mit dem gesamten Spektrum ästhetisch-plastischer Chirurgie. Näheres zur Klinik erfahren Sie unter: www.noahklinik.de, www.facebook.com/noahklinik oder auch auf seinem YouTube-Kanal „Klinik für plastische Chirurgie – Noahklinik“

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