Jérôme Kassel

Kassel und Kurhessen königlich erleben



Im Sog von Kunstmusik und Folklore

6. November 2013 | Von | Kategorie: Leben und genießen 

Ein klangvolles Wiedersehen mit der Sopranistin Ana Maria Labin und dem Pianisten Jens Fuhr im Rahmen der Kasseler Musiktage

Die natürliche Musikalität und bewegende interpretatorische Energie von Ana Maria Labin überzeugte bereits bei den Kasseler Musiktagen 2012 das Publikum. In diesem Jahr ist die in Rumänien geborene Sopranistin nun erneut im Rahmen des traditionsreichen Musikfests zu erleben.

Am Donnerstag, den 7. November, präsentiert Ana Maria Labin einen Konzertabend mit Liedern von Richard Strauss und Gustav Mahler sowie kunstvollen Gesängen aus ihrer rumänischen Heimat im Ständesaal des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen. Begleitet wird die Sopranistin von ihrem langjährigen Klavierpartner Jens Fuhr.

Strauss und Mahler im Zentrum
Im Zentrum des Abends stehen die Kompositionen, die der 84-jährige Richard Strauss 1948, ein Jahr vor seinem Tod, niederschrieb und die später posthum als „Vier letzte Lieder“  genannter Zyklus veröffentlicht wurden. Die Vertonungen von Gedichten Hermann Hesses kreisen ganz um die Themen Tod und Abschied. Eine andere, im Wesentlichen heitere Grundstimmung zeichnet dagegen die Texte aus Achim von Arnims und Clemens von Brentanos Gedichtsammlung „Des Knaben Wunderhorn“ aus. Gustav Mahler vertonte einige dieser Gedichte im letzten Jahrzehnt des 19. Jahrhunderts auf sehr eigensinnige, musikalisch höchst ansprechende Weise.

Pianistische Virtuosität und Musik aus Rumänien
Pianist Jens Fuhr stellt sich an diesem Abend nicht nur als ein profunder Liedbegleiter unter Beweis: Die beeindruckend virtuose „Chromatische Fantasie und Fuge“ d-Moll BWV 903 aus der Feder Johann Sebastian Bachs steht als solistischer Beitrag am Anfang des Konzerts. Die brillante und technisch überaus anspruchsvolle Konzertetüde „La Campanella“ aus Franz Liszts „Six Grandes Etudes de Paganini“ schlägt weiterhin eine kunstvolle Brücke zu rumänischen Liedern aus dem 19. und 20. Jahrhundert von Mihail Jora („Die Lerche“) und George Dima („Wann vergess ich dein?“ sowie „Und kommst du nicht“), mit der Ana Maria Labin und Jens Fuhr gemeinsam den musikalisch-sinnlichen Schlusspunkt eines klangvollen Abends setzen werden.

Liederabend
Donnerstag, 7. November 2013, 20 Uhr
Ständesaal des Landeswohlfahrtsverbandes Hessen
Ana Maria Labin, Sopran
Jens Fuhr, Klavier

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