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Problem-Outsourcing

24. November 2011 | Von | Kategorie: Leben und genießen 

Wie Sie als Unternehmer es schaffen, in Ruhe Golf spielen zu können

Rechtsanwalt Leander van Velzen. Foto: Mario Zgoll

Rechtsanwalt Leander van Velzen. Foto: Mario Zgoll

Kennen auch Sie das höchst ungute Gefühl, das manchen Unternehmer auf der Golfrunde beschleicht, wenn der nächste Kontakt zum Sekretariat damit verbunden ist, dass eine neue, unerfreuliche unternehmerische Hiobsbotschaft wartet?

Insbesondere mittelständische Unternehmen ohne eigene Rechtsabteilung haben tagtäglich mit einer Vielzahl von Problemen zu kämpfen. Dabei resultieren diese oft nicht aus einer dünnen Auftragslage, einer zu geringen Kapitaldecke oder der zu schlechten Qualität der angebotenen Produkte und Dienstleistungen. Es zeigt sich vielmehr, dass häufig juristische Probleme am meisten Zeit, Kraft und Kosten binden und die Entwicklung eines gesunden Unternehmens erheblich stören können. Insbesondere im Arbeitsrecht sind sehr viele Fallstricke zu berücksichtigen – zum Beispiel die Kündigung eines Mitarbeiters; sofern der Betrieb dem Kündigungsschutz unterliegt, ist es eine der schwierigsten Aufgabenstellungen eines mittelständischen Unternehmens. In vielen Fällen werden Anwälte erst dann konsultiert, wenn dem Mitarbeiter bereits gekündigt wurde und dieser Kündigungsschutzklage erhoben hat. In der Bearbeitung stellt sich nicht selten heraus, dass die ausgesprochene Kündigung formell unwirksam war.

Wie steht es mit Ihrem Forderungsmanagement?

Überprüfen Sie selbst, wie hoch Ihr offener Rechnungsbestand im Betrieb ist. Als Forderung im unternehmerischen Sinn bezeichnet man in der Bilanz jene Gelder, die das bilanzierende Unternehmen noch bekommt bzw. auf diese noch Anspruch hat. Als Forderungen gelten insbesondere außenstehende Gelder aus offenen Kundenrechnungen, bei denen die Lieferung von Waren oder die Erbringung von Dienstleistungen auf Zahlungsziel erfolgte. Diese Forderungen werden im Unternehmen auf der Aktivseite der Bilanz verbucht.

Das Gegenstück zu Forderungen sind die Verbindlichkeiten des Unternehmens. Wenn also Forderungen bei Schuldnern trotz Mahnungen und gegebenenfalls Vollstreckungen wegen Insolvenz nicht eingetrieben werden können, sind Abschreibungen erforderlich. Diese können sich jedoch negativ auf die Gewinn- und Verlustrechnung des Unternehmens auswirken und bei Liquiditätsproblemen der Gläubigerfirma diese selbst in finanzielle Schwierigkeiten bringen.

Haben Sie schon einmal darüber nachgedacht, was für Sie als Unternehmer eine Scheidung bedeuten kann?

Sofern Sie als mittelständischer Unternehmer Ihre Altersvorsorge auf Kapitallebensversicherungen während Ihrer Ehe aufgebaut haben, so fallen diese bei einer Scheidung – auch für den Fall, dass sie tatsächlich und nachweisbar für Sie als Altersvorsorge dienen – nicht in den sogenannten Versorgungsausgleich. Das hat zur Folge, dass Sie im Falle einer Scheidung nur die Hälfte der geringen gesetzlichen Rentenanwartschaften Ihres Ehepartners, welche dieser während der Ehe erworben hat, übertragen bekommen.

Im Gegenzug fallen Ihre Kapitallebensversicherungen in den sogenannten Zugewinnausgleich – was zur Folge hat, dass Sie die Hälfte Ihrer eigenen Altersvorsorge dann auf diesem Weg an Ihren Ehepartner zahlen müssten. Oftmals sind Unternehmen während einer bestehenden Ehe aufgebaut und keine Gütertrennung vereinbart worden. Im Fall einer Scheidung verlieren Sie im Rahmen des Zugewinnausgleichs 50 Prozent Ihres aktuellen Unternehmenswertes per Zahlungsausgleich an Ihren Ehepartner.

Kennen Sie noch weitere Problembereiche? Etwa im Gewerbemietrecht, bei Abmahnungen oder im Markenschutz?

Die Erfahrung zeigt, dass eine frühzeitige Konsultation eines Rechtsanwalts Zeit, Geld und Aufregung ersparen kann.

Die Kasseler Kanzlei van Velzen berät und vertritt seit mehr als zehn Jahren unter anderem eine Vielzahl mittelständischer Unternehmen. Mit den meisten unternehmerischen Mandanten verbindet uns ein Rechtsberatungsvertrag, der den üblicherweise innerhalb eines Jahres anfallenden Beratungsbedarf eines Unternehmens durch eine günstige Jahrespauschale abfängt. So müssen Sie und vor allem Ihre Personalverantwortlichen in diesem Fall nicht bei jeder sich auftuenden Frage vor dem Griff zum Telefon überlegen, ob Sie die Beratungsleistung in Anspruch nehmen und dafür Kosten verursachen wollen. Wir werden durch den Rechtsberatungsvertrag somit zu einer externen Rechtsabteilung, so dass Sie sich bei kalkulierbaren Kosten Ihrer eigenen beruflichen Tätigkeit widmen oder einfach in Ruhe eine Runde Golf spielen können!

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