Jérôme Kassel

Kassel und Kurhessen königlich erleben



Kasseler Kufencracks ziehen positive Bilanz

13. Oktober 2009 | Von | Kategorie: Sport 
Foto: Kassel Huskies/snapfactorysonstart

Foto: Kassel Huskies/snapfactory

Die aktuelle Spielzeit in der Deutschen Eishockey Liga ist wenige Wochen alt, doch bereits schon jetzt können die Verantwortlichen der Kassel Huskies eine durchaus positive Zwischenbilanz ziehen. Die Mannen um Trainer Stephané Richer starteten zum Auftakt in die Saison am 4. September gegen den amtierenden Deutschen Meister, die Eisbären aus Berlin. Nach 60 Minuten intensivem und höchst attraktivem Eishockey verbuchten die Schlittenhunde zum Erstaunen der 3911 Zuschauer in der Kasseler Eissporthalle einen 8:3-Kantersieg.

Vom Auftakterfolg beflügelt, reiste man zwei Tage später Richtung Rheinland zu den Kölner Haien. Leider ohne Erfolg, wie das Trainer-Duo Richer/Dahlem nach der 5:1-Niederlage feststellen musste. Eine Woche später zog es die Schlittenhunde wieder gen Rheinland, allerdings weiter südlich zu den DEG Metro Stars. Nach einem heiß umkämpften Match setzten sich die Nordhessen mit einem knappen 1:0 gegen den Deutschen Vizemeister durch. Am darauffolgenden Wochenende gastierten die auswärts noch ungeschlagenen Iserlohn Roosters in der Eissporthalle an der Aue. Nach zwei ausgeglichenen Dritteln setzten wiederum Derek Damon und sein kongenialer Sturmpartner Pierre-Luc Sleigher die entscheidenden Akzente zum 5:4-Sieg. Am 20. September reisten die Huskies mit knapp 500 Anhängern im Gepäck Richtung Berlin. Die furios aufspielenden Hauptstädter revanchierten sich an diesem Nachmittag in der ausverkauften O2 Arena, trotz einer kleinen Schwächeperiode im Mitteldrittel, mit einem 9:4-Sieg für die Auftaktniederlage.

Co-Trainer Fabian Dahlem musste anschließend ernüchternd feststellen: „Man hat gesehen, dass die Eisbären von Anfang an bereit waren, Revanche für die hohe Niederlage von vor zwei Wochen zu nehmen. Am letzten September-Wochenende erkämpften sich die Kasseler Kufencracks im Freitagsspiel mit 3:2 einen Arbeitssieg gegen den ERC Ingolstadt auf heimischen Eis. Knapp 48 Stunden später musste man eine unnötige 2:4-Niederlage gegen die Krefelder Pinguine hinnehmen. Richer schenkte Adam Hauser eine Pause, so dass erstmals Backup-Torhüter Stephen Ritter das Gehäuse der Schlittenhunde an diesem Abend hüten durfte.

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