Jérôme Kassel

Kassel und Kurhessen königlich erleben



Geschmacksexplosionen aus dem Aquarium

6. August 2012 | Von | Kategorie: Stadt 

Acht Spitzenköche schwingen Löffel bei Kasseler Schloss-Arena

Gruppenbild mit Dame: Schlosshotel-Chef Dominik Hübler umringt von den renommierten Sterne- und Spitzenköchen der ersten Kasseler Schloss-Arena – und Sängerin Katja Friedenberg, die das Event musikalisch begleitete. Foto: Mario Zgoll

Gruppenbild mit Dame: Schlosshotel-Chef Dominik Hübler umringt von den renommierten Sterne- und Spitzenköchen der ersten Kasseler Schloss-Arena – und Sängerin Katja Friedenberg, die das Event musikalisch begleitete. Foto: Mario Zgoll

Es gibt Namen, die lassen Gourmets aufhorchen. Claudio Urru, Frank Heppner und Heiko Antoniewicz zählen dazu. Wenn dann noch außergewöhnliche kulinarische Highlights wie Oktopus-Carpaccio, Wagyu-Steaks oder Jakobsmuschel-Spieße auf dem Speisezettel stehen, dann schnalzen die Feinschmecker nicht nur mit der Zunge, sondern eilen in Scharen herbei. Genau so war es, als der Kasseler Schlosshotel-Chef Dominik Hübler zur ersten Schloss-Arena lud. Fast 150 Nordhessen fanden sich in der ReLaunch über den Dächern der documenta-Stadt ein.

„Unser Haus hat sich weiterentwickelt und wartet im Bereich Food & Beverage mit Innovationen auf“, freute sich Hübler. In diesem Sinne initiierte er das „Kochen mit Freunden“, bei dem frische Produkte und pfiffige Ideen rund um die moderne Küche an acht Livecooking-Stationen angesagt waren. An diesen Stationen herrschte Hochbetrieb. Die Resonanz konnte sich sehen lassen. Gastronom Horst Gude zeigte sich angetan vom Tintenfisch, den er in dem Zusammenspiel mit Linsen noch nicht erlebt hatte. Schlosshotel-Küchenchef Harald Kolle strahlte: „Es macht riesig Spaß, in diesem tollen Rahmen mit den Kollegen gemeinsam etwas Besonderes für die Gäste zu kreieren“, unterstrich der Routinier.

Blitzeis von Erdbeere und Minze
Christoph Brand erinnerte das Event an ein Klassentreffen, „da ich alle Kollegen bereits seit vielen Jahren kenne und bei den unterschiedlichsten Veranstaltungen immer wieder treffe“. Mit seinem Dessert setzte der Fliegende Koch dem Event die Krone auf. „Gepoppte Crème Brûlée“ nannte er seine Kreation und sprach vom „geflämmten Klassiker mit Macadamia-Popcorn“ sowie „Blitzeis von Erdbeere und Minze“, das er durchs Aquarium gezogen habe.

Mit der Pumpe hochgeblasen
Alles keine Hexerei, wehrte Brandt ab. Frische Minze und Minzelikör, verriet der Kasseler, bahnten den Weg zum Geschmackserlebnis. Hinzu komme Lecithin, das auch in Milch ist und für den schäumenden Effekt im Cappuccino sorgt. „Das Ganze haben wir in unser Aquarium gepackt und mit der dortigen Pumpe hoch geblasen“, machte Brandt deutlich.

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