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Grimm-Welt: Stadt entscheidet über Architekten-Entwurf

13. April 2012 | Von | Kategorie: Stadt 
„Den Ausschlag für die Empfehlung“, erläuterte Stadtbaurat Nolda, „gab die Entwicklungsfähigkeit des Entwurfs von Kadawittfeldarchitektur im Hinblick auf das Museumskonzept. Grafik: Kadawittfeldarchitektur

„Den Ausschlag für die Empfehlung“, erläuterte Stadtbaurat Nolda, „gab die Entwicklungsfähigkeit des Entwurfs von Kadawittfeldarchitektur im Hinblick auf das Museumskonzept. Grafik: Kadawittfeldarchitektur

Das Preisgericht des Architektenwettbewerbs für die „Grimm-Welt“ auf dem Weinberg hatte sich im Januar dafür ausgesprochen, einen der drei Preisträger mit der Planung des Museums zu beauftragen. Als Ergebnis der vom Magistrat noch zu bestätigenden Architektenbeauftragung soll das Büro Kadawittfeldarchitektur betraut werden. Das hat Stadtbaurat Christof Nolda im Rahmen einer Pressekonferenz mitgeteilt. Die Entscheidung erfolgte über ein Vergabeverfahren nach den Richtlinien der Vergabeordnung für freiberufliche Leistungen. Der erste und zweite Preisträger des Wettbewerbs – die Architektenbüros Tore Pape / Pool 2 aus Kassel sowie Kadawittfeldarchitektur GmbH aus Aachen – hatten an dem Verfahren teilgenommen.

„Den Ausschlag für die Empfehlung“, erläuterte der Stadtbaurat, „gab die Entwicklungsfähigkeit des Entwurfs von Kadawittfeldarchitektur im Hinblick auf das Museumskonzept.“ Darüber hinaus überzeuge der Entwurf durch die Erlebnisqualität im Zusammenhang von Funktion und Gebäude.

Auch das hochrangig besetzte Preisgericht hatte dem Gebäudekonzept von Kadawittfeldarchitektur attestiert, die vorhandene Topografie und Parklandschaft gekonnt umzusetzen und zu integrieren. „Es entsteht eine kräftige, eigenwillige Gestalt, die eine unverwechselbare Adresse für die ‚Grimm-Welt‘ herstellen kann.“

Beide am Vergabeverfahren teilnehmenden Architektenbüros, so Nolda abschließend, seien in Bezug auf ihre Kapazität und Prozessfähigkeit geprüft und für geeignet befunden worden. Ebenso seien beide Entwürfe von höchster Qualität und seien im Verfahren auf ihre sachlichen Qualitäten geprüft und bewertet worden.

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