Jérôme Kassel

Kassel und Kurhessen königlich erleben



Ein echt toller Start

11. Mai 2015 | Von | Kategorie: Wirtschaft 

Die EAM und ihr Weg zum neuen, alten Unternehmen

Die Verleihung des Marketingpreises ist nicht nur ein äußeres Zeichen, wirkt nicht nur an der Oberfläche. Er ist eine Bestätigung für das gesamte Unternehmen, für alle Mitarbeiter, die den Prozess, die EAM wieder am Markt zu etablieren, vorangetrieben haben.“ René Schneider, Kommunikationschef der EAM, hat den nordhessischen Marketingpreis gern stellvertretend für die gesamte EAM entgegengenommen, aber er weiß gut, wer dort alles mitgearbeitet hat.

René Schneider ist Kommunikationsleiter der EAM und war mit seinem Team maßgeblich an der Platzierung der neuen Marke beteiligt. Foto: Mario Zgoll

René Schneider ist Kommunikationsleiter der EAM und war mit seinem Team maßgeblich an der Platzierung der neuen Marke beteiligt. Foto: Mario Zgoll

Was soll bewahrt werden, was geändert?
Mittels Workshops hatten Führungskräfte und Mitarbeiter des Unternehmens über die elementaren Fragen des Umfirmierungsprozesses nachgedacht: Wie ist das Wettbewerbsumfeld? Was wollen wir an Identität bewahren, was wollen wir ändern? Sein Dank gilt auch Professor Gerdum Enders, der sich um den Markencode, um die äußere Erscheinung der Marke EAM, kümmerte, sowie der Kasseler Agentur Neue Formen, die diesen Prozess aufnahm und das Corporate Design sowie die Gestaltung aller EAM-Objekte umsetzte und auch die neue Webseite des Unternehmens gestaltete.

Vorausgegangen war den Workshops viel Vorarbeit. Marktforschung wurde betrieben, Umfragen in den betroffenen Regionen durchgeführt. Das Ergebnis war erstaunlich. Die Marke EAM war trotz langer Abwesenheit noch immer fest im Bewusstsein vieler Menschen verankert. „Die Menschen haben mit der EAM vornehmlich positive Assoziationen in Verbindung gebracht“, sagt René Schneider. Um dieser positiven Erwartungshaltung gerecht zu werden, baut die EAM unter anderem zusätzlich zu den bereits bestehenden Standorten eine Vertriebsstruktur mit Kundenservice-Büros auf. Seit November wurden neue Kundenservice-Büros an den Standorten in Hofgeismar, Baunatal, Borken, Kassel, Gladenbach, Hardegsen, Hessisch Lichtenau und Dillenburg eröffnet.

Ein ausgezeichneter Start
„Wir haben festgestellt, dass nach der erfolgreichen Rekommunalisierung der früheren E.ON Mitte AG noch immer viele Menschen in der Region davon ausgehen, dass sie automatisch Vertriebskunde der EAM geworden sind“, sagt René Schneider. „Das ist aber nicht richtig, ein Wechsel von E.ON zur EAM ist damit nicht automatisch erfolgt. Wer Strom- oder Gaskunde bei der EAM werden möchte, muss einmal selbst aktiv werden und einen Vertrag mit der EAM abschließen. Nach diesem kleinen Schritt erledigen wir alles Weitere.“

Mit der bisherigen Entwicklung der Vertriebs ist das Unternehmen sehr zufrieden. „Wir konnten erfreulicherweise bereits den zehntausendsten Kunden begrüßen. Besonders vor dem Hintergrund, dass wir erst im November unsere Vertriebskooperation zwischen EAM und Städtische Werke gestartet haben, ist die bisherige Kundenentwicklung ein großer Erfolg.“ Schneider weiß, dass die EAM damit im bundesweiten Vergleich gut im Rennen ist. „Das belegt auch ein Vergleich zu anderen Energieversorgungsunternehmen in Deutschland, die mit null Kunden am Markt gestartet sind: Die Stadtwerke Stuttgart hatten beispielsweise nach zwei Jahren den 10.000. Kunden vermeldet. Dabei ist auch zu berücksichtigen, dass die Voraussetzungen für Flächenversorger wie die EAM schwieriger sind als in einer Großstadt mit hoher Bevölkerungsdichte.“

Das Unternehmen im Netz: www.EAM.de

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