Jérôme Kassel

Kassel und Kurhessen königlich erleben



Jeder Tag ist gleich, aber immer ganz anders …

13. November 2014 | Von | Kategorie: Wirtschaft 

Seit 23 Jahren ist Michael Jahne für die Metro Cash & Carry Deutschland GmbH tätig. Sein Weg führte ihn quer durch die ganze Republik – von Magdeburg und Braunschweig über Rostock und Hamburg nach Aachen später weiter über Leverkusen nach Duisburg. Vor gut einem Jahr kam er nach Kassel und arbeitet seitdem als Geschäftsleiter der Kasseler Metro. Grund genug für uns, ihn zum Interview einzuladen und mit ihm über seine neue Heimat, seine Arbeit, aber auch über die Entwicklung der Dienstleistungen im Handel zu sprechen.

Michael Jahne ist seit 2013 Geschäftsleiter der Kasseler Metro: ein Querdenker par excellence

Michael Jahne ist seit 2013 Geschäftsleiter der Kasseler Metro: ein Querdenker par excellence

Jérôme: Seit Ihrem Antritt ist nun gut ein Jahr vergangen. Wie haben Sie sich in Kassel eingelebt? Wie gefällt Ihnen Kassel

Michael Jahne: Ich habe mich sehr gut in Kassel eingelebt. Für mich ist Kassel eine Insel im Grünen. Die Stadt ist nicht zu groß und nicht zu klein. Nach meinen Zeiten in Millionenmetropolen genieße ich die „Ruhe“ Kassels. Die Uhren laufen hier einfach anders, aber positiv. Ich bin ein sehr naturverbundener Mensch, lebe privat am Rand des Habichtswalds und freue mich über die Naturschauspiele, die ich in dieser Region immer wieder erleben darf. Das sind für mich magische Momente und ich kann mich in Bildern – beispielsweise einen Sonnenaufgang oder den „Wattedeckel“ über Kassel – verlieren.

Jérôme: Was schätzen Sie an Kassel am meisten?

Jahne: Kassel ist in und Kassel hat eine fantastische Gastronomie inne und das kommt meiner persönlichen Vorliebe für gutes Essen zugute. Und gutes Essen bedingt gute Produkte – für gute und frische Produkte steht die Metro. Ich liebe Lebensmittel und was gibt es schöneres, wenn ich durch meinen Markt gehe und mich in Sortimenten bewege, die ich liebe. Besonders stolz bin ich auf unsere Fischabteilung, aber auch auf unser Weinsortiment. Als Rotwein-Liebhaber freut es mich sehr, dass wir unseren Kunden rund 1.000 verschiedene Weine aus aller Welt anbieten können.

Jérôme: Was mögen Sie an Ihrer Arbeit?

Jahne: Jeder Tag ist gleich, aber immer ganz anders. Jeden Tag lebe ich in einem Dreiecksverhältnis bestehend aus unseren Kunden, meinen Mitarbeitern und der täglichen Ware. Und das seit 23 Jahren und ich habe noch nie einen langweiligen Tag erlebt.

Jérôme: Sie sind seit 23 Jahren für die Metro tätig. Ist die Metro ein so attraktiver Arbeitgeber?

Jahne: Absolut. Im Leitgedanken der Metro ist die persönliche Weiterentwicklung der Mitarbeiter besonders tief verankert. Die Mitarbeiter werden gefordert, aber auch sehr gefördert. Diese Förderung hat auch meinen beruflichen Werdegang stark beeinflusst und es mir ermöglicht, meine heutige Position innezuhaben.

Jérôme: Welche Herausforderungen gilt es für Sie als Handelsdienstleister in den nächsten Jahren zu meistern?

Jahne: Die Bedürfnisse unserer Kunden haben sich massiv verändert. Ebenso findet ein Generationswechsel in der Gastronomie statt. Viele Gastronome wünschen sich eine körperliche und zeitliche Entlastung. Darauf haben wir schon vor Jahren reagiert und ins Zustellgeschäft investiert. Und die Zahlen geben uns recht: Seit Einführung des Zustellgeschäftes wachsen die damit erzielten Umsätze stetig. Auf das Zustellgeschäft werden wir auch in der Zukunft einen starken Fokus legen.

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