50 Jahre Autohaus Heidenreich

Auf der Feier des 50. Jubiläums (von links nach rechts): Werner und Jörg Heidenreich, Opel-Executive-Direktor Deutschland Michael Klaus und Witzenhausens Bürgermeisterin Angela Fischer. Foto: Mario Hauptmannl

Auf der Feier des 50. Jubiläums (von links nach rechts): Werner und Jörg Heidenreich, Opel-Executive-Direktor Deutschland Michael Klaus und Witzenhausens Bürgermeisterin Angela Fischer. Foto: Mario Hauptmannl

Dem Standort am Eschenbornrasen ist man immer treu geblieben. Der Betrieb allerdings  hat sich immer weiter ausgedehnt: Die Rede ist vom Autohaus Heidenreich, das im Oktober 2009 sein 50-jähriges Bestehen gefeiert hat.
Am 17. Juli 1959 beginnt Philipp Weissmüller, Großvater des heutigen Geschäftsführers Jörg Heidenreich (41), mit einem Vulkanisierbetrieb.  Die Anfänge waren bescheiden in einfachen Bauten. Ab 1969 etabliert sich Werner Heidenreich in dem Betrieb. Bei einem Jahresumsatz von 1,5 Mio. Mark wird das Werkstattgebäude vergrößert.

1974, im Jahr des deutschen Fußball-WM-Titels, wird aus dem Autohaus eine KG. Zwei Jahre später scheidet der Senior aus, Schwiegersohn Werner wird persönlich haftender Gesellschafter. Ende der 70er Jahre setzt das Unternehmen auf Wachstum: der Umsatz schnellte auf sechs Mio. Mark hoch. Erster Partnerhändler wird die Firma Schill aus Abterode. Eine neue Ausstellungshalle wurde eingeweiht. Zum 1. Dezember 1980 wurde aus dem Autohaus Weissmüller KG das Autohaus Heidenreich. 1989, das Jahr der Grenzöffnung ist auch Werner und Jörg Heidenreich noch in nachhaltiger Erinnerung: „Man zahlte bar beim Autokauf, schaffte das Geld teilweise in Plastiktüten ran.“

Stattliche Pro-Kopf-Leistung der Mitarbeiter schon damals: eine Mio. Mark. 1994 kam mit Jörg Heidenreich als Geschäftsführer die dritte Generation im Unternehmen an: Das Autohaus Heidenreich ist eine feste Größe der heimischen Wirtschaft. Die Einweihung des neuen Kundenzentrums 1997 für 2,5 Mio. Mark war ein Meilenstein. Mittlerweile bietet der Betrieb 25 Menschen Arbeit. 1999 wird wieder Zukunft gestaltet. Die Unternehmerfamilie entscheidet sich für Eschwege als zweiten Standort und wird hier ein Jahr später Opel-Vertragshändler. Heute beschäftigt das Autohaus Heidenreich 45 hoch qualifizierte Mitarbeiter, davon fünf Auszubildende. 2008/2009 war angesichts der Diskussionen um GM und Opel auch für die Familien Heidenreich und seine Mannschaft ein bewegtes Jahr.

Jörg Heidenreich ist über die Händler-Organisation in die Entscheidungsprozesse eingebunden und bestens informiert. In mehreren Interviews hat er sich freimütig geäußert. Pessimismus war und ist sein Ding nicht. Kunden und Mitarbeiter haben den Weg mitbegleitet und sind treu geblieben: „Ihnen verdanken wir Vergangenheit und Zukunft.“ Mit der Marke Hyundai wurde eine Zweitmarke ins Haus geholt.  Seinen 50. Geburtstag feierte der Familienbetrieb Heidenreich  mit über 600 Gästen und einem exklusiven Höhepunkt. Neben den launigen Reden von Firmenchef Jörg Heidenreich und Michael Klaus, Exekutive Direktor der Adam Opel AG, Rüsselsheim, gehörte vor allem die Vorab-Premierenfeier des neuen Opel Astra zu den Höhepunkten.

In Sachen der neuesten Entwicklungen für Opel sind Klaus und auch der Chef des Autohauses Heidenreich, Jörg Heidenreich, voller Zuversicht, dass die Aktion Opel-Rettung zum guten Ende geführt werden kann: Man könne sich auf gute Produkte und auf eine hervorragende Händlerorganisation stützen. Dafür stehe auch die Firma Heidenreich in Eschwege und Witzenhausen, die innovativ und kreativ, aber auch kostenbewusst sei, brachte es Klaus auf den Punkt.

Der neue Astra sei neben dem Insignia ein weiterer Hoffnungsträger und werde von der Fachpresse hervorragend bewertet.  Dass sich das Witzenhäuser Autohaus in der Region einer großen Popularität erfreute, wurde im Ansturm der Besucher deutlich: Bei über 600 Gästen wurden die Parkplätze im ganzen Umfeld Am Eschenbornrasen schnell knapp. Schlussendlich brachte es Familie Heidenreich auf den Punkt: Man sei das älteste Autohaus der Stadt, habe die besten Mitarbeiter und die besten Kunden. „Unseren Kunden verdanken wir alles“ – diese Philosophie soll auch für die Zukunft gelten. Unter den Gästen der Veranstaltung war auch Bürgermeisterin Angela Fischer: Witzenhausen könne stolz auf das Autohaus Heidenreich sein: „Sie gehören einfach zur Stadt.“

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