Hauptstadt des Humors – Kassel komisch

Es gibt sie, ganz viele Humor-Experten aus und in Kassel. Sie kamen auf Einladung von Petra Nagel am 29. Januar 2009 um 19.30 Uhr zu ihren Kasseler Gesprächen ins Café Nenninger. Das Thema zum Jahresauftakt: Kassel komisch. Vor vollem Haus wurde philosophiert, spekuliert, definiert und geplaudert.

Dr. Friedrich Block, Kurator der Brückner-Kühner-Stiftung, Michael Kaiser, Theatermanager der Komödie Kassel, die Caricatura- Geschäftsführer Martin Sonntag und Inka Bachmann, Petra Nagel sowie Comedian Gerrit von Bamberg (v.l.). Foto: Mario Zgoll

Dr. Friedrich Block, Kurator der Brückner-Kühner-Stiftung, Michael Kaiser, Theatermanager der Komödie Kassel, die Caricatura- Geschäftsführer Martin Sonntag und Inka Bachmann, Petra Nagel sowie Comedian Gerrit von Bamberg (v.l.). Foto: Mario Zgoll

Und am Ende stellten Dr. Friedrich Block, Michael Kaiser, Gerrit von Bamberg, Werner Reisse, Inka Bachmann und Martin Sonntag fest, dass Kassel eine gute Heimat für alle Spielarten des Humors und der Komik ist. Nimmt man das Komik-Kolloquium, den Preis für grotesken Humor und die Galerie für komische Kunst, die Caricatura, dann ist Kassel Komik-Hauptstadt. Mit einmaligen Angeboten im Bereich des Humors.

Der Comedian Gerrit von Bamberg verbreitete  ebenso Heiterkeit wie Karnevalist Werner Reisse, Theatermanager Michael Kaiser von der Komödie, der Kurator der Stiftung Brückner-Kühner, Dr. Friedrich Block, und die Geschäftsführer der Caricatura Inka Bachmann und Martin Sonntag. Da fand zusammen, was zusammengehört, mehrfach wurde festgestellt, dass der Humor nicht nur hilfreich ist zum Überleben, sondern auch eine wichtige Funktion für Kassel hat. Die humorigen Angebote machen Kassel nicht nur bekannt, sie holen Touristen in die Stadt und machen einfach Spaß.

Die mehr als 50 Gäste im ausverkauften Café hatten viel Spaß am launigen und geistreichen Gedankenaustausch auf der Bühne. Ein gelungener Gesprächeabend im Nenninger von dem Gastgeberin Petra Nagel sagt: „Es war auch für mich als Veranstalterin überraschend zu erleben, welch eine Fülle an Ideen, Einfällen und Esprit der humoristischen Ecke unserer Stadt entspringen kann, wenn man nur die verschiedenen Protagonisten mitein-ander ins Gespräch bringt. Ich freue mich, mit dem Thema ins Schwarze getroffen zu haben.“

Ganz ernst gemeint ist deshalb immer wieder ihr persönliches Motto für die  Kasseler Gespräche: „Kassel hat viel zu bieten – reden wir drüber!“

Die 16. Kasseler Gespräche gibt es wieder am 26. März ab 19.30 Uhr im Café Nenninger am Friedrichsplatz 8 in Kassel. Dann heißt es „Kassel korrekt“. Unter anderem werden Bischof Prof. Dr. Martin Hein sowie der Präsident des Landgerichtes Dr. Wolfgang Löffler zu Gast sein. Um Voranmeldung unter 0561/7661690 wird gebeten. Der Eintritt kostet 6 Euro.

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