Mediale Veränderung und zeitgenössische Kunst

Steht die Printkommunikation angesichts der rasanten Entwicklung von Facebook & Co. zur Disposition, war eine der zentralen Fragen des Fachvortrags „Gutenberg meets Zuckerberg“, zu dem Bernecker am 16. August nach Melsungen eingeladen hatte. Antworten gab der Verleger und Bernecker-Chef Conrad Fischer aus erster Hand. Er gilt als einer der Vordenker in der Branche und beschäftigte sich seit vielen Jahren mit den ständig neuen Herausforderungen und Möglichkeiten im Druck- und Verlagsumfeld. Der gefragte Berater und Referent zum Thema Medienkonvergenz klärte auf über Fluch und Segen der digitalen Welt und wagte einen Ausblick auf das Mediennutzungsverhalten der Zukunft. „Print wird sich neu verorten. In der intelligenten Kombination von klassischen Print- mit digitalen und mobilen Medien liegt die Zukunft. Hier sind Ideen gefragt“, ist Fischer überzeugt. Er demonstrierte anhand von Beispielen aus der Praxis, wie das schon heute funktioniert.

Verleger und Bernecker-Chef Conrad Fischer klärte auf über Fluch und Segen der digitalen Welt und wagte einen Ausblick auf das Mediennutzungsverhalten der Zukunft. Foto: Tobias Bräuning

Verleger und Bernecker-Chef Conrad Fischer klärte auf über Fluch und Segen der digitalen Welt und wagte einen Ausblick auf das Mediennutzungsverhalten der Zukunft. Foto: Tobias Bräuning

Die Gäste der Veranstaltung – Multiplikatoren, Entscheider und Kunden – konnten sich an diesen Nachmittag aber noch auf mehr freuen, denn mit dem aufschlussreichen Fachvortrag allein war es nicht vorbei. „Kommunikation, Marketing und Kunst ergänzen sich ideal“, ließ Fischer wissen und lud im Anschluss an seinen Ausblick in die mediale Zukunft auf die dOCUMENTA (13) nach Kassel ein, wo man sich während eines gemeinsamen Rundgangs weitere Inspiration holte. Zeitgenössische Kunst antizipiert schon immer die medialen Veränderungen. Bis in den späten Abend hinein wurde über das Erlebte angeregt diskutiert.

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