Neue Details zu Grimms Märchen

Ein von Germanisten der Universität Kassel herausgegebener Sammelband wartet u.a. mit neuen Details zur Überlieferungsgeschichte von Grimms Kinder- und Hausmärchen auf. Das Buch wurde gestern (7. Februar) in der Kasseler Grimmwelt der Öffentlichkeit vorgestellt.

Statue der Brüder Grimm am Brüder-Grimm-Platz Foto: Nieves de la Fuente Gutiérrez

Statue der Brüder Grimm am Brüder-Grimm-Platz Foto: Nieves de la Fuente Gutiérrez

So kann Dr. Holger Ehrhardt, Inhaber der Professur „Werk und Wirkung der Brüder Grimm“ an der Universität Kassel, eine mecklenburgische Witwe als Quelle für das Märchen „Der Zaunkönig“ identifizieren. Der japanische Germanist Takashi Hashimoto präsentiert ein bisher unbekanntes japanisches Manuskript mit dem Märchen von der Nachtfliege, auf das sich Jacob und Wilhelm Grimm im Anmerkungsband zu den Kinder- und Hausmärchen von 1822 beziehen. Weitere Beiträge im Sammelband befassen sich beispielsweise mit der modernen Inszenierung der Märchen oder der Wirkung der Grimms jenseits ihrer Märchensammlung.

Der Band versammelt eine Reihe von Vorträgen aus dem Jahr 2016 und weitere Aufsätze, die sich aus Forschungskooperationen der Kasseler Germanistik ergeben haben. Neben Prof. Ehrhardt sind die Studierenden Johann Friedrich und Marie-Louise Lange sowie Christopher F. Schütz Mitherausgeber des Buches.

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