Zahnimplantate jetzt noch sicherer und zuverlässiger

claarZahnimplantate werden bereits seit über 40 Jahren zum Ersatz verlorener Zähne erfolgreich eingesetzt. Um Zahnimplantate noch sicherer einzupflanzen, benutzt Dr. Michael Claar die PRGF-Technik. Als PRGF bezeichnet man die Anwendung  und Anreicherung von Patienteneigenblut – Plasma Rich in Growth Factors – Plasma Reich an Wachstumsfaktoren. PRGF kann die Heilung im Knochen und des Weichgewebes zusätzlich beschleunigen und dadurch die nach einer Operation oder einem kleinen chirurgischen Eingriff auftretenden Beschwerden (wie z.B. Blutergüsse, Schwellungen oder Schmerzen)  deutlich vermindern.

Das Verfahren wurde  bereits international bei über 20.000 Patienten erfolgreich angewendet und ist bestens untersucht und dokumentiert. „Ich habe den Entwickler Dr. Anitua bereits dreimal in seiner Klinik in Spanien besucht und habe dort die Anwendung von PRGF intensiv erlernt, so der Kasseler Implantologe Dr. Michael Claar, der dieses Verfahren nun auch den Patienten in Nordhessen anbieten kann.

Was bewirkt PRGF?
Nach jedem operativen Eingriff beginnt normalerweise sofort ein Heilungsprozess, der größtenteils vom Blut in Gang gesetzt wird. Das PRGF-Verfahren macht sich diese natürlichen Eigenschaften des Blutes zunutze, indem es die für die Wundheilung notwendigen Bestandteile des Blutes hochkonzentriert an der gewünschten Stelle zur Wirkung bringt. Dadurch wird eine schnellere und sicherere Wund- und Knochenheilung ausgelöst. Außer dem Einstich bei der Blutentnahme merkt der Patient dabei nichts. Auch Allergien oder Abstoßungsreaktionen können nicht auftreten, da lediglich das eigene Blut des Patienten verwendet wird. „Es handelt sich  um ein sehr sicheres Verfahren, das wir problemlos in der Praxis durchführen können“, berichtet Dr. Michael Claar.

Vor dem chirurgisch-implantologischen Eingriff werden etwa 10 bis 40 Milliliter Blut abgenommen. (Zum Vergleich: Bei einer Blutspende sind es normalerweise 500 Milliliter Blut) Im Anschluss daran werden mittels einer Zentrifuge die weißen und roten Blutzellen vom Blutplasma abgetrennt. Das an Wachstumsfaktoren angereicherte Plasma  wird beispielsweise zusammen mit körpereigenen Knochenteilchen und/oder Knochenaufbaumaterial zum Aufbau des Kieferknochens verwendet. Ebenso kann das Plasma in Form eines Pfropfs (Gerinnsel) zur besseren Wund- und Knochenheilung für die Wundversorgung bei Zahnimplantaten oder auch nach Zahnentfernungen genutzt werden. Somit kann man vielen Patienten die Entnahme von Knochen aus dem Kieferbereich oder der Hüfte ersparen.

Das PRGF-Verfahren wird auch in den verschiedensten medizinischen Teilgebieten erfolgreich eingesetzt. Es zeigt beachtenswerte Erfolge bei der Behandlung von Brandverletzungen, in der Unfall- und Allgemeinchirurgie und in der Orthopädie.

Die Vorteile von PRGF sind für Dr. Michael Claar somit sehr überzeugend. „Gerade bei älteren Patienten und bei scheinbar schwierigen oder hoffnungslosen Fällen können wir die Behandlung mit dieser Methode deutlich verbessern. Sie ist  weltweit wissenschaftlich anerkannt und ausgereift und kann daher uneingeschränkt empfohlen werden. Zusammenfassend kann man also sagen: Das PRGF-Verfahren leistet einen wichtigen Beitrag zu mehr Lebensqualität: schnelle Wundheilung nach zahnärztlich-chirurgischen Eingriffen und dadurch auch ein dauerhaft fester Sitz von Implantaten.“

Ein Kommentar

Bernadette

Hallo,

das klingt wirklich sehr aufschlussreich und sehr interessant, da eine Zahnimplantation sehr bald Zwangsläufig auf mich zukommt.

Werde mich mal bei meinem Doc erkundigen, denn der Weg von Berlin nach Kassel ist mir leider etwas zu weit.

Liebe Grüße mit viel Gesundheit

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