Maren Matthes: Grimm 2013 – da ist Musik drin

Maren Matthes, Intendantin Grimm 2013. Foto: Mario Zgoll

Maren Matthes, Intendantin Grimm 2013. Foto: Mario Zgoll

Am 20. Dezember 2012 jährt sich zum 200. Mal die erste Herausgabe der Kinder- und Hausmärchen. Und an diesem Tag beginnt in Hessen das Jubiläumsjahr Grimm 2013, eine Veranstaltungsreihe unter der Trägerschaft des Hessischen Ministeriums für Wissenschaft und Kunst, der Stadt Kassel, der nordhessischen Landkreise sowie des Kultursommers Nordhessen, die mit der Unterstützung der GrimmHeimat NordHessen und der Deutschen Märchenstraße dem Leben und dem Werk von Wilhelm, Jacob und auch dem Malerbruder Ludwig Emil Grimm nachspüren werden.

Für Grimm 2013 hat sich vor nicht viel länger als einem Jahr die Grimm AG gegründet: Ernst Wegener ist als Grimmbeauftragter des Landes Hessen dabei, für Stadt und Landkreise sind die Kasseler Kulturamtschefin Dorothee Rhiemeier und der Landkreissprecher Harald Kühlborn im Boot. Ute Schulte vertritt die Touristiker der GrimmHeimat NordHessen, Benjamin Schäfer hat als Geschäftsführer die Belange der Deutschen Märchenstraße im Blick und Dirk Bohle steht für die werbliche Kompetenz von Kassel-Marketing. Ich selber stellte und stelle noch die Veranstaltungen zusammen, bestehend aus Auftragsproduktionen für Grimm 2013, aus interessanten Programmen, die in den letzten Monaten deutschlandweit und darüber hinaus zum Thema Grimm entstanden sind sowie aus Angeboten nordhessischer Künstler – wohl in keiner anderen Region arbeiten so viele Autoren, Theatermacher und Musiker rund um die Brüder Grimm. Und nicht zuletzt sind große Projekte anderer Veranstalter Bestandteil von Grimm 2013: wie die im Zentrum des Jubiläumsjahres stehende Landesausstellung „Expedition Grimm“, der zum zweiten Mal im Waldeckischen stattfindende „Literarische Frühling“ oder die Wiederaufnahme von Humperdincks Oper „Hänsel und Gretel“ am Staatstheater Kassel, die Grimm 2013 am 20. Dezember eröffnet und den internationalen Grimm-Kongress „Märchen, Mythen und Morderne“ an der Universität Kassel beschließen wird.

Viele Akteure sind also tätig, um Grimm 2013 auf den Weg zu bringen. In den 20 Jahren als Kulturmanagerin in Kassel ist es das komplexeste, aber auch mit das spannendste Projekt, an dem ich gearbeitet habe. Herausragend ist es insbesondere in folgender Hinsicht. Nie habe ich eine so zielorientierte, kompetente, uneitle, fröhliche und angenehme, fachlich und behördlich übergreifende Zusammenarbeit erlebt, wie bei Grimm 2013 und ich freue mich, dass mir dieses Editorial die Möglichkeit bietet, das öffentlich zu machen.

Was sich im Einzelnen hinter Grimm 2013 verbirgt, können Sie in dem Artikel von Ralph-Michael Krum lesen und finden Sie auf www.Grimm2013.de.

Maren Matthes
Intendantin Grimm 2013

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