18 Kulturboten für die GrimmHeimat

Bund fördert außergewöhnliche Ferienjobs
In den Sommerferien werden 18 Schülerinnen und Schüler zu Botschaftern für Kulturschätze ihrer Heimat. Das vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft geförderte Projekt soll die Identifikation der jungen Menschen mit ihrer Heimat stärken und gleichzeitig den Kultureinrichtungen neue Impulse für die digitale Wissensvermittlung und Kommunikation geben. Dadurch trägt das Projekt wesentlich zu einer Belebung des Kulturtourismus gerade im ländlichen Raum Nordhessens bei.

Karl-Heinz Stadtler (Alte Synagoge Vöhl), Willi Steinbrecher (Heimatverein Helmarshausen), Beate Carl (Generationenhaus Bahnhof-Hümme), Ulrich Schachtschneider (Heimatverein Helmarshausen), Annedore Steinbrecher (Heimatverein Helmarshausen), Kulturbote Lisa Hagedorn, Nina Fremder (Touristinformation Bad Karlshafen), Kulturbote Elena Thomsen, Daniel Teppe vom Regionalmanagement, Kulturbote Sabrina Schade, Dieter Steinrecher (Heimatverein Helmarshausen) und Bad Karlshafens Bürgermeister Marcus Dittrich (v.l.). Foto: Regionalmanagement Nordhessen

Karl-Heinz Stadtler (Alte Synagoge Vöhl), Willi Steinbrecher (Heimatverein Helmarshausen), Beate Carl (Generationenhaus Bahnhof-Hümme), Ulrich Schachtschneider (Heimatverein Helmarshausen), Annedore Steinbrecher (Heimatverein Helmarshausen), Kulturbote Lisa Hagedorn, Nina Fremder (Touristinformation Bad Karlshafen), Kulturbote Elena Thomsen, Daniel Teppe vom Regionalmanagement, Kulturbote Sabrina Schade, Dieter Steinrecher (Heimatverein Helmarshausen) und Bad Karlshafens Bürgermeister Marcus Dittrich (v.l.). Foto: Regionalmanagement Nordhessen

Auf der Krukenburg in Bad Karlshafen-Helmarshausen, im Generationenhaus Bahnhof Hümme sowie in der Alten Synagoge Vöhl erhalten je sechs Schüler die Möglichkeit, als Kulturbote erste Berufserfahrungen zu sammeln und gleichzeitig ihr Taschengeld aufzubessern. Sie beschäftigen sich mit der Geschichte der Orte, empfangen Gäste und übernehmen Führungen. Ausgestattet mit Tablets berichten sie über Ihre Arbeit auch in den sozialen Medien und schaffen so eine neue Form der Öffentlichkeitsarbeit, die insbesondere jüngere Menschen ansprechen soll.

Identifikation mit der Region
Für die Ferienjobs konnten sich Schüler ab 16 Jahren bewerben. Die Resonanz war überaus positiv. „Die vielen Bewerbungen zeigen, dass wir mit dem „Kulturboten“-Projekt den Nerv der jungen Zielgruppe getroffen haben. Es stärkt die Identifikation der Schüler mit ihrer Region und wertet gleichzeitig das touristische Angebot in der GrimmHeimat NordHessen auf“, erklärt Ute Schulte, Leitung Tourismus im Regionalmanagement Nordhessen.

Wertvolle Schlüsselqualifikationen
Das Projekt orientiert sich an erfolgreichen Vorbildern aus Schweden und ermöglicht jungen Menschen, wertvolle Schlüsselqualifikationen für ihre Zukunft zu erlangen. Aber auch die Kulturinstitutionen profitieren von Kompetenzen der SchülerInnen – eine Zusammenarbeit, von der beide Seiten lernen können, beispielsweise im Bereich sozialer Medien.

Abschluss-Event im Herbst
Am Ende der Sommerferien findet eine Auswertung des Kulturboten-Projekts statt, dessen Resultate auf einem Abschluss-Event im Herbst präsentiert werden. „Wir freuen uns, mit jungen Menschen zusammenarbeiten zu dürfen und hoffen auf gute Ergebnisse für beide Seiten sowie einer Fortführung des Projekts im kommenden Jahr“, so Bürgermeister Marcus Dittrich, Bad Karlshafen.

Die Spielorte
Auf der Krukenburg finden neben Führungen auch Veranstaltungen und Open-Air Konzerte statt. Das Generationenhaus Bahnhof Hümme organisiert Bildungs- und Kulturangebote für verschiedene Zielgruppen wie Jugendliche und Senioren. Die Alte Synagoge Vöhl dient als Veranstaltungsort für Konzerte, Vorträge, Gedenkveranstaltungen und bietet Führungen an.

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