Edgar unterwegs – mit dem Maskottchen der Europäischen Mobilitätswoche durch Kassel

Laufen macht Spaß: Um auf die Europäische Mobilitätswoche (EMW) aufmerksam zu machen und um für mehr Rücksichtnahme insbesondere für Fußgänger zu werben, organisierte die Stadt Kassel gemeinsam mit dem Umweltbundesamt am Montag, 2. September, einen Stadtspaziergang. Mit dabei waren Edgar und Edda, die Maskottchen der EMW. „Menschen nehmen Rücksicht aufeinander, kommen miteinander aus, helfen einander. Dieses Gefühl der Zusammengehörigkeit müssen wir stärken und auch mit anderen Verkehrsteilnehmern teilen“,“ bekräftigt Stadtrat Dirk Stochla.

Zebrastreifenaktion im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche. Nein, das ist nicht die berühmte Abbey Road 3, sondern der Überweg auf der Wilhelmshöher Allee/Ecke Rolandstraße (v.l.): Dr. Georg Förster (Leiter Straßenverkehrs- und Tiefbauamt), Verkehrsdezernent Dirk Stochla, Claudia Kiso (Umweltbundesamt), Norbert Krause (Umweltbundesamt) sowie das Maskottchen Edgar. Foto: Vincent Franken/Umweltbundesamt

Zebrastreifenaktion im Rahmen der Europäischen Mobilitätswoche. Nein, das ist nicht die berühmte Abbey Road 3, sondern der Überweg auf der Wilhelmshöher Allee/Ecke Rolandstraße (v.l.): Dr. Georg Förster (Leiter Straßenverkehrs- und Tiefbauamt), Verkehrsdezernent Dirk Stochla, Claudia Kiso (Umweltbundesamt), Norbert Krause (Umweltbundesamt) sowie das Maskottchen Edgar. Foto: Vincent Franken/Umweltbundesamt

Um einen realen Eindruck von Kassel zu „erlaufen“, hatte sich eine zehnköpfige Gruppe ins Kasseler Verkehrsgeschehen gestürzt. Die „Edgar/Edda-Parade“ startete am Hölkeschen Haus, Standort des Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes. Zunächst ging es über die belebte Fußgängerpromenade der Friedrich-Ebert-Straße, weiter auf der Goethestraße zur Querallee und schließlich zur Wilhelmshöher Allee. Überall, wo die Edgars und Eddas auftauchten, erzeugten sie Aufmerksamkeit, Heiterkeit und Schmunzeln, kamen Menschen miteinander ins Gespräch.

Mit der Straßenbahn ging es dann zum eigentlichen Kernstück des Spazierganges: dem Zebrastreifen auf der Wilhelmshöher Allee Höhe Rolandstraße. Der Zebrastreifen stellt eine der höchsten Formen des Schutzes und Bevorrechtigung für Fußgänger dar. Um diesen Aspekt mehr in den Blickpunkt der Bürgerinnen und Bürger Kassels zu rücken, betraten Verkehrsdezernent Dirk Stochla und Georg Förster, Leiter des Straßenverkehrs- und Tiefbauamtes, mit Edgar und Edda den Fußgängerüberweg, wie damals die Beatles vor genau 50 Jahren. Die Botschaft dahinter: Damit sichere Mobilität funktioniert, braucht es uns alle. Die Aktion wurde mit Fotos und Videos dokumentiert. Edgar und Edda werden während der Mobilitätswoche europaweit für mehr Vorsicht und Rücksichtnahme werben.

Hintergrund: EUROPÄISCHE MOBILITÄTSWOCHE
Die Europäische Mobilitätswoche ist eine Kampagne der Europäischen Kommission. Seit 2002 bietet sie Kommunen aus ganz Europa die Möglichkeit, ihren Bürgerinnen und Bürgern die komplette Bandbreite nachhaltiger Mobilität vor Ort näher zu bringen. Jedes Jahr, immer vom 16. bis 22. September, werden im Rahmen der EUROPÄISCHEN MOBILITÄTSWOCHE innovative Verkehrslösungen ausprobiert oder mit kreativen Ideen für eine nachhaltige Mobilität in den Kommunen geworben. Die Mobilitätswoche in Kassel endet am 22. September mit dem Aktions-Tag „Kassel radelt“.

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