„Gifttiere“ – neue Sonderausstellung im Naturkundemuseum im Ottoneum

Eine neue Sonderausstellung mit dem Titel „Gifttiere“ präsentiert das Kasseler
Naturkundemuseum im Ottoneum in der Zeit vom 25. Mai bis 13. Oktober 2019. Dargestellt wird die Fülle der in der Natur auftretenden Gifttiere. Die Eröffnung der Sonderausstellung findet am Freitag, 24. Mai, um 18 Uhr im Saal des Naturkundemuseums statt. Die Ausstellung mit interaktiven Stationen wird ergänzt durch Führungen und Begleitveranstaltungen, durch Vorträge und Cocktailführungen bis zu Workshops für Schulklassen.

Präsentierten die neue Sonderausstellung "Gifttiere": Museumsleiter PD Dr. Kai Füldner und Kulturamtsleiterin Carola Metz Foto: Tim Bockmeyer

Präsentierten die neue Sonderausstellung „Gifttiere“: Museumsleiter PD Dr. Kai Füldner und Kulturamtsleiterin Carola Metz Foto: Tim Bockmeyer

Ausstellung zeigt eine große Zahl lebender Tiere
Schon vor hunderten von Millionen Jahren entwickelten erste Tiergruppen die Fähigkeit, giftige Stoffe zu bilden. Bis heute haben sich daraus extrem wirkungsvolle Angriffs- und Abwehrstrategien herausgebildet. Dies wird mit einer großen Zahl lebender Tiere in Terrarien und Aquarien dargestellt, eingebettet in raumfüllende Inszenierungen zum Thema Regenwald und Steppe sowie in einen kleinen Meeresbereich. Große Giftschlangen und Warane sowie kleinere, aber nicht minder giftige Tausendfüßler, Spinnen und Insekten versetzen die Besucher in Erstaunen und machen neugierig auf deren Lebensweisen. Zwar hat keines dieser Tiere den Menschen auf dem Speisezettel, doch können sie durch Zufall oder Unachtsamkeit gefährlich werden – auch dieser Aspekt ist ein Thema der Präsentation.

Wirkungsweisen der Tiergifte
Vielfältig sind auch die Gifte dieser Tiere und deren Anwendung. Die verschiedenen Wirkungsweisen der Tiergifte im menschlichen Körper und die daraus entstehenden Möglichkeiten zur Entwicklung von Medikamenten sind in einem eigenen Bereich dargestellt. Wöchentliche Schaufütterungen  Die Vivarien werden durchgehend von Experten betreut, die für das Wohlergehen der Tiere sorgen und zudem zu wöchentlichen Schaufütterungen einladen.

Weitere Informationen
Das Naturkundemuseum im Ottoneum ist im Steinweg 2, 34117 Kassel, zu finden.
Öffnungszeiten: Di-Sa 10-17 Uhr, Mi 10-20 Uhr, So 10-18 Uhr.
Eintrittspreise: Erwachsene 4,50 Euro, Jugendliche (6-18 J.) und ermäßigter Eintritt 3,00 Euro; Gruppen pro Person 3,00 Euro, Schulklassen pro Person 1,00 Euro.
Führung (60 Min.) 30,00 Euro, Workshop (90 Min.) 40,00 Euro
Information und Anmeldungen: Dienstag – Freitag 10.30-16.30 Uhr
unter (0561) 787-4066.
www.naturkundemuseum-kassel.de
naturkundemuseum@kassel.de

Über die Stadt Kassel
Kassel ist mit über 205.000 Einwohnerinnen und Einwohnern die größte Stadt in der Mitte Deutschlands. Rund 111.000 sozialversicherungspflichtige Beschäftigte sind am Wirtschaftsstandort tätig. Gut 25.000 Menschen studieren an der Universität. Kassel ist die Stadt der documenta, der weltweit bedeutendsten Ausstellung zeitgenössischer Kunst, der Brüder Grimm und des UNESCO-Welterbes Bergpark Wilhelmshöhe mit dem Herkules, dem weithin sichtbaren Wahrzeichen der Stadt. Rund 3.500 Menschen sind direkt bei der Stadtverwaltung beschäftigt. Zudem ist die Stadt an weiteren großen Unternehmen beteiligt, darunter die Gesundheit Nordhessen Holding sowie die Kasseler Verkehrs- und Versorgungs-GmbH mit dem Verkehrsunternehmen KVG und dem Energieversorger Städtische Werke AG.

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