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STADTRADEL-STARS setzen sich für gutes Klima ein

7. September 2018 | Von | Kategorie: Stadt 

Zwei prominente STADTRADEL-STARS setzen auch in diesem Jahr ein Zeichen für Klimaschutz, nachhaltige Mobilität und Gesundheitsförderung und unterstützen aus Überzeugung die Aktion STADTRADELN: Der stellvertretende Leiter des Fraunhofer-Instituts für Energiewirtschaft und Energiesystemtechnik, Prof. Dr.-Ing. Kurt Rohrig, und der Verbandsdirektor des Zweckverbands Raum Kassel, Kai Georg Bachmann.

Symbolisch wird das Auto eines Stadtradel-Stars eingemottet. Foto: Michael Schwab/Stadt Kassel

Vom 7. bis 27. September werden die beiden STADTRADEL-STARS auf ihr Auto verzichten. Dies ist für sie mit großen Herausforderungen verbunden. Symbolisch hat heute Kassels Verkehrsdezernent Dirk Stochla das Auto von Kai Georg Bachmann eingemottet. „Dies werde ich in den nächsten Wochen wohl nicht brauchen“, verabschiedete sich Kai Bachmann mit einem Lächeln von seinem Fahrzeug.

Welche Motivation steckt hinter den beiden STADTRADEL-STARS, diese Aktion so tatkräftig zu unterstützen?

„Als Familienvater und als Forscher für die Erneuerbaren Energien bin ich täglich mit den Auswirkungen von CO2-Emissionen und der enormen Zunahme des Individualverkehrs konfrontiert. An unserem Institut arbeiten wir an Konzepten und Lösungen für eine saubere und nachhaltige Energieversorgung – mit besonderem Augenmerk auf Städte. Verstopfte Straßen, Abgase und Lärm passen nicht in dieses Bild“, sagt Prof. Kurt Rohrig.

Für Kai Georg Bachmann steht die Herausforderung im Vordergrund. „Jetzt hoffe ich auf gutes Wetter. Dieses kann ich nicht beeinflussen“, betont er. „Mein Ziel ist es, möglichst täglich mit dem Rad zur Arbeit zu fahren. Bei schlechtem Wetter werde ich die knapp 50 km zwischen meinem Wohnort Trendelburg und der Arbeit in Kassel aufteilen: einen Teil des Weges mit dem Rad und dann weiter mit öffentlichen Verkehrsmitteln.“

Beide STADTRADEL-STARS möchten die Bürgerinnen und Bürger aufrufen, sich am Stadtradeln zu beteiligen. Die Zahl der gefahrenen Kilometer sei dabei nicht das Entscheidende. Deshalb appellieren sie: „Lassen Sie Ihr Auto stehen und nutzen Sie für den einen oder anderen Weg das Rad. Seien Sie Teil eines wertvollen Beitrags zum Klimaschutz und zur Lebensqualität in unserer Stadt!“

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