Kamingespräche: Netzwerk Hessen-China im Schloss Waldeck

In seinen Begrüßungsworten ging Kai Lorenz Wittrock auf die kurz zuvor abgeschlossene Geschäftsreise des Netzwerks ins Reich der Mitte ein. Der Schwerpunkt hatte den Themen Verkehrstechnik, Bau- und Anlagenbau gegolten. Foto: Mario Zgoll

In seinen Begrüßungsworten ging Kai Lorenz Wittrock auf die kurz zuvor abgeschlossene Geschäftsreise des Netzwerks ins Reich der Mitte ein. Der Schwerpunkt hatte den Themen Verkehrstechnik, Bau- und Anlagenbau gegolten. Foto: Mario Zgoll

Ganz im Zeichen des informellen Meinungsaustauschs stand das Kamingespräch des Netzwerks Hessen-China Ende Oktober auf Schloss Waldeck. Mehr als 50 Mitglieder und Gäste der Einrichtung kamen zu der einmal jährlich stattfindenden Veranstaltung zusammen.

In seiner Begrüßung überbrachte Kai Lorenz Wittrock die besten Wünsche des krankheitsbedingt fehlenden „Netzwerk-Motors“ Alfred Schmidt. Wittrock blickte auf die wenige Tage zuvor abgeschlossene 15. Geschäftsreise der Institution ins Reich der Mitte zurück. Nach den Worten des Managers der Wirtschaftsförderung Region Kassel GmbH hatte die Fahrt insbesondere unter den Schwerpunktthemen Verkehrstechnik, Bau- und Anlagenbau gestanden. Bei dem Besuch war ein Letter of Intent unterzeichnet worden. Die Absichtserklärung bekräftigt den Wunsch ambitionierter Unternehmen aus der Region, eine enge Kooperation mit der größten Eisenbahngesellschaft des Landes, der in Peking beheimateten China Southern Railway Corporation Limited, aufzunehmen und zu pflegen.

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Wang Xiting, der stellvertretende Generalkonsul der Volksrepublik, hatte es sich nicht nehmen lassen, von seinem Frankfurter Amtsitz ins Waldeckische zu kommen. Der Diplomat, der 1979 erstmals in Bonn tätig geworden war, hob hervor, dass die Kontakte zwischen China und Deutschland heute sehr viel enger seien als drei Dekaden zuvor. Das lasse gute Perspektiven für die Zukunft erahnen. Auf allen Ebenen seien Fortschritte zu erkennen. „Wir stehen erst am Anfang. Lassen Sie uns auf diesem Weg weitergehen und unsere Verbindungen stärken“, rief Wang Xiting den versammelten Unternehmern zu.

Auch Ulrich Spengler unterstrich „die eindrucksvolle Entwicklung“, die die Kooperation zwischen China und der Bundesrepublik in den vergangenen 30 Jahren kennzeichne. Der stellvertretende Hauptgeschäftsführer der Industrie- und Handelskammer Kassel betonte die Attraktivität des chinesischen Marktes und lobte die vielfältigen Kontakte, die das Netzwerk ermögliche und vertiefe. Spengler sagte zu, dass die IHK den beteiligten Firmen in dem Kontext mit Rat und Tat helfe, wo immer ihre Expertise gefragt sei.

Hotelchef Volker Deigendesch stellte sein im vergangenen Jahr renoviertes Haus vor. Nach seinen Worten wären die Grafen von Waldeck, die mehr als 500 Jahre in dem Anwesen residierten, „zurecht sehr stolz gewesen, hätten sie damals gewusst, dass ihr Schloss heute dazu dient, die florierenden Beziehungen zwischen dem Reich der Mitte und Deutschland zu intensivieren“, so Deigendesch.

Das ließen sich die Mitglieder und Gäste des Netzwerks nicht zweimal sagen und widmeten sich fortan engagiert der Kommunikation. Untermalt wurden die angeregten Gespräche vom Lodern und Knistern der Flammen – schließlich hatte der Hausherr speziell für die Veranstaltung einen Kamin in seinem Rittersaal installieren lassen!

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