Kasseler Daimler-Werk – neue Anlagen und flexible Konzepte

Blick auf das Kasseler Werk mit dem Stern. Es handelt sich um die größte europäische Produktionsstätte für Nutzfahrzeugachsen im Daimler-Konzern. Dort entstehen komplette Systemlösungen für Nutzfahrzeugtypen wie Transporter, Lkw, Omnibusse und Schwertransporter.

Blick auf das Kasseler Werk mit dem Stern. Es handelt sich um die größte europäische Produktionsstätte für Nutzfahrzeugachsen im Daimler-Konzern. Dort entstehen komplette Systemlösungen für Nutzfahrzeugtypen wie Transporter, Lkw, Omnibusse und Schwertransporter.

Das Kasseler Mercedes-Benz Werk, größte europäische Produktionsstätte für Nutzfahrzeugachsen, agiert im Daimler-Konzern als Leitwerk für die Achsenproduktion von Trucks and Bussen. Dort entstehen komplette Systemlösungen für unterschiedliche Nutzfahrzeugtypen wie Transporter, Lkw, Omnibusse oder Schwertransporter, darüber hinaus Achsen für Geländewagen, Sattelauflieger, Gliederzuganhänger sowie Gelenkwellen.

2008 war ein erfolgreiches Jahr für das Werk. Daran gemessen fällt der Blick in die Zukunft wenig euphorisch aus. „Wir befinden uns in wirtschaftlich turbulenten Zeiten“, räumt Dr. Holger Steindorf ein, Leiter der weltweiten Achs- und Getriebeproduktion für Lkw und Transporter bei Daimler.

Er fügt hinzu: „Auch bei uns sinken die Ordereingänge.“ Nutzfahrzeuge seien Investitionsgüter und die Geschäfte immer zyklisch. Sein Haus sei zuversichtlich, dass sich die Lage wieder normalisieren werde „und wir auf das Niveau von 2005 bzw. 2006 zurückkehren werden“. Denn: „Unser Werk ist auch in wirtschaftlich anspruchsvollen Zeiten für die Zukunft gut gerüstet“, unterstreicht Steindorf.

Seit vier Jahren verfolgt Daimler Trucks die Management-Philosophie „Global Excellence“. Das Management von Marktzyklen, die operative Exzellenz, die Erschließung von Marktpotenzialen und neuen Märkten sowie zukünftige Produktgenerationen und Technologien bilden die vier Pfeiler der Initiative.

Interne Optimierungsprozesse, die in dem genannten Rahmen gestartet wurden, tragen nun wesentlich dazu bei, Produktionssysteme zu verbessern und das Werk in seiner Wettbewerbsfähigkeit nach vorn zu bringen. „Mit unserem Global Excellence-Programm sind wir flexibel aufgestellt. Das gibt uns die passenden Konzepte und Instrumente an die Hand, um auf neue Rahmenbedingungen und den Abschwung zu reagieren“, sagt Steindorf.

In der im vergangenen Jahr fertig gestellten Halle 57 wurde eine neue Lackieranlage aufgebaut. Durch die neue kathodische Tauchlackierung laufen sowohl ganze Achsen als auch einzelne Bauteile durch mehrere Tauchbecken. „Mit der Lackierung erhalten sie einen umfassenden Korrosionsschutz, der die Lebensdauer der Produkte verlängert und die Belastung der Umwelt sowohl dadurch als auch durch umweltfreundliche Lackierverfahren reduziert“, hebt Pressesprecherin Julia Löffler hervor.

Knapp 3.000 Mitarbeiter hat das Kasseler Werk derzeit. Hinzu kommen insgesamt 176 Auszubildende. Apropos Azubis: In diesem Jahr sollen an dem Standort erneut „über 50 Youngster ihre Ausbildung beginnen“, kündigt Löffler an.

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