33. Kasseler Gespräche: Weltoffen und attraktiv

Kassel weltoffen“ hieß es am 25. Oktober im Café Nenninger bei den Kasseler Gesprächen von und mit Petra Nagel. Mit dem Thema „weltoffen“ hatte sie bei Podiumsgästen und Publikum einen Nerv getroffen. Weltoffen, da waren sich die Podiumsgäste einig, weltoffen sei Kassel, sei die Region und habe einiges zu bieten. Vor allen Dingen seien die Menschen selbstbewusster geworden, so Andreas Hallaschka, Chefredakteur des Merian.

Merian-Chefredakteur Andreas Hallaschka, Stadträtin Brigitte Bergholter, Kassel 1100-Büroleiterin Carina Mihr, Verena Nenninger, Chorleiter Thorsten Seifert und Moderatorin Petra Nagel. Foto: Bernd Schoelzchen

Merian-Chefredakteur Andreas Hallaschka, Stadträtin Brigitte Bergholter, Kassel 1100-Büroleiterin Carina Mihr, Verena Nenninger, Chorleiter Thorsten Seifert und Moderatorin Petra Nagel. Foto: Bernd Schoelzchen

Merian-Chefredakteur zu Gast bei Petra Nagel
Er zeichnet verantwortlich für das Merian-Heft „Kassel“, das in diesem Jahr erschienen ist. Er habe sich gerade mit „Ahler Wurscht“ eingedeckt, verriet der bekennende Nordhesse, der aus Hamburg angereist war und am liebsten gleich dem Gospelchor „Inspired“ beigetreten wäre. Denn der Chor sorgte für eine mitreißende musikalische Umrahmung des Abends. Chorleiter und Musiker Thorsten Seifert plauderte auf dem Podium über das Chorleben, das durchaus zahlreiche Verpflichtungen mit sich bringe. Regelmäßiges Üben gehöre dazu, da waren sich auch Sänger und Sängerinnen einig, sonst klinge es nicht. Thorsten Seifert ist in Hilders in Osthessen geboren und leitet zahlreiche Chöre in der Region. Gospel sei Lebensfreude pur, verriet er – und lieferte zusammen mit dem Chor gleich den Beweis.

Mitreißender Gospel-Chor „Inspired“
Carina Mihr, Leiterin des Organisationsbüros 1100 bei der Stadt Kassel, gab Einblicke in die Organisationsarbeit rund um die 1100-Jahr-Feier. Ob Festzug, feierliche Eröffnung oder Beteiligung der Stadtteile: Alles will minutiös und vor allen Dingen zusammen mit den Bürgern geplant sein. „Bürgerbeteiligung ist uns ganz wichtig“, betonte Carina Mihr. Sie zählte an diesem Abend zur jüngeren nordhessischen Generation und war ebenso eine leidenschaftliche Botschafterin ihrer Heimatstadt wie Brigitte Bergholter, pensionierte Schulleiterin und nun als ehrenamtliche Stadträtin unterwegs. Zuständig vor allen Dingen für den Kontakt zu Kassels Partnerstädten.

Die Welt zu Gast in Nordhessen
Ob Schüleraustausch oder Weihnachtsmarkt: Der Blick über den Tellerrand, in andere Regionen der Welt, ist ihr wichtig. Vernetzung, Erfahrungsaustausch, aber auch regionale Identität – alles Stichworte eines lebhaften Abends rund um das Thema „Kassel weltoffen“.

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