Andreas Helbig: Natürlich regenerativ

Nordhessen 2032? Wir werden in einer Region leben, die stolz sein kann, weil sie die Weichen 30 Jahre zuvor in die richtige Richtung gestellt hat. Die Energie, die die Menschen in Nordhessen verbrauchen, wird zum Großteil in der Region erzeugt. Und das in Anlagen, die den Unternehmen und Menschen gehören. Denn wir haben eine Energieerzeugung aufgebaut, die regional, dezentral, kommunal und bürgernah geprägt ist. Und natürlich regenerativ. 2032 kommt der überwiegende Teil unserer Energie aus nachwachsenden Quellen und ist sauber.

Andreas Helbig. Foto: nh

Andreas Helbig. Foto: nh

2032 werden die Menschen auch sauberer mobil sein. Denn Bus und Bahn werden immer attraktiver: Was die Kosten betrifft, was die Umwelt betrifft und auch was den Komfort betrifft. Und wer dennoch mit dem eigenen PKW unterwegs ist, wird mit großer Wahrscheinlichkeit in einem Fahrzeug sitzen, das nicht mit Benzin oder Diesel betrieben wird, sondern mit sauberer Energie. Sei es mit umweltfreundlich erzeugtem Strom oder Biogas oder vielleicht auch Wasserstoff aus der Region.

Nebeneffekt dieser Entwicklung: Nordhessen wächst immer weiter zusammen und wird wirtschaftlich attraktiver. Qualifizierte Arbeitsplätze entstehen und die Wertschöpfung steigt. Deshalb wird Nordhessen auch als Wohnort attraktiver werden, weil Stadt und Land zusammenrücken.

Was wir in den vergangenen Jahren angestoßen haben, wird auch im Jahr 2032 noch in Bewegung sein.

Andreas Helbig
Vorstandsvorsitzender Städtische Werke AG und Kasseler Verkehrs-Gesellschaft Aktiengesellschaft (KVG)

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