Elektromobilität: Auf dem Weg in die Zukunft

Die Elektromobilität ist mit dem Start der Internationalen Automobilausstellung IAA ein viel diskutiertes Thema in ganz Europa. Insbesondere die vermeintlichen Nachteile werden vielfach dargestellt, was ein eher negatives Bild von innovativen Antriebstechnologien zeichnet. Hierbei werden jedoch künftige Mobilitäts- und Lebenskonzepte außer Acht gelassen und 1-zu-1-Vergleiche zu herkömmlichen PKW mit Verbrennungsmotor angestellt. Dabei liegen die Vorteile wie geringe Betriebskosten und Lärm- und Abgasemissionen auf der Hand und werden langfristig dafür sorgen, dass sich die elektrifizierte Mobilität gegenüber „alten“ Antriebsformen durchsetzen wird.

Für den Fotografen stiegen Ministerin Eva Kühne-Hörmann und Kassels OB Bertram Hilgen aufs Rad, KVG-Vorstand Dr. Thorsten Ebert (von links), ebikes-Chef Heinrich Müller, Regionalmanager Holger Schach und E.ON Mitte-Vorstand Georg von Meibom fungierten als Stromlieferant. Foto: nh

Für den Fotografen stiegen Ministerin Eva Kühne-Hörmann und Kassels OB Bertram Hilgen aufs Rad, KVG-Vorstand Dr. Thorsten Ebert (von links), ebikes-Chef Heinrich Müller, Regionalmanager Holger Schach und E.ON Mitte-Vorstand Georg von Meibom fungierten als Stromlieferant. Foto: nh

Grundstein für Erfolgsstory gelegt
Die Regionalmanagement Nordhessen GmbH und das dazugehörige Unternehmensnetzwerk MoWiN.net haben dies frühzeitig erkannt und mit der „Arbeits‧gruppe Elektromobilität“ im Jahr 2008 den Grundstein für eine nordhessische Erfolgs‧story gelegt. Es entstand eine Plattform mit derzeit 120 ‧Teilnehmern aus unterschiedlichsten Unternehmen und Institutionen, in der zahlreiche Projektideen und ‧Kooperationen initiiert wurden.So auch das derzeit größte ‧Projekt „FREE – Freizeit- und Eventverkehre mit intermodal buchbaren Elektro‧fahrzeugen“, das die für unsere ‧Region wichtigsten Wirtschaftsbereiche Mobilität, ‧Tourismus und dezentrale Energietechnologien in einem Projekt zusammenbringt. Als Teil der Modellregion Elektro‧mobilität Rhein-Main wird es durch das Bundesverkehrs‧ministerium gefördert. Das Ziel ist die Bereitstellung eines nachhaltigen Verkehrs‧angebots aus einer Hand. Die Inte‧gration von Elektrofahrzeugen und Pedelecs in das öffentliche Verkehrsangebot soll Besuchern der Region Nordhessen die Möglichkeit geben, ohne eigenen Pkw anzureisen und vor Ort jederzeit ‧mobil zu sein. Integrierte Ticketlösungen mit einem zentralen Informations- und Buchungssystem sorgen für einfachste Nutzungs- und Zugangsmöglichkeiten.

Regionale Unternehmen in Europa vernetzen
Neben „FREE“ ist das Cluster Mobilität seit 2010 der regionale Vertreter in dem inter‧nationalen Interreg IVB Projekt „ENEVATE – European ‧Network on Electric Vehicles and Transferring ‧Expertise“ und vernetzt und positioniert regionale Unternehmen und Kompetenzen auf europäischer Ebene.

Weg für Weiterentwicklung wird geebnet
In beiden Projekten wurde erkannt: Durch neue Mobilitätskonzepte wie dem einheitlichen Zugang zu öffentlichem Nahverkehr und Elektroautos in Kombination wird sich diese Antriebsform nach und nach etablieren. Die Ergebnisse dieser Projekte ebnen den Weg für die Weiterentwicklung regionaler Kompetenzen und Kooperationen und werden gleichzeitig dafür sorgen, dass aus dem Zukunftsfeld Elektromobilität in Deutschland langfristig eine zukunftsfähige Branche entstehen kann.

Weitere Informationen:
www.free-e-mobil.de und www.enevate.eu

Ansprechpartner:
Regionalmanagement Nordhessen GmbH,
Cluster Mobilität

Nadja Gläser: glaeser@regionnordhessen.de
Manuel Krieg: krieg@regionnordhessen.de

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