Holger Schach: Von Kassel sofort begeistert

Seit 2002 lebe ich als Kölner in Kassel. Das hat bei den Kasselern die Frage aufgeworfen, ob ich mich da in ihrer Stadt überhaupt wohlfühlen könne. In Köln gab es großstädtisches Leben, vor allem Musik. Köln hat aber auch kleine Wohnungen, teure Häuser und wenig Landschaft. Deshalb war ich von Kassel sofort begeistert: die Umgebung nur Grün, märchenhafte Wälder, abwechslungsreiche Landschaften und ein in Ballungszentren so nicht vorstellbarer Wohn- und Freizeitwert. Aber: Es gab auch Musik, viel mehr als in Köln und auf kürzesten Wegen zu erreichen. Mich interessiert besonders amerikanischer Jazz. In Kassel habe ich viele Weltstars dieses Genres gesehen, von denen einige noch nie in Köln waren. Ich lese morgens in der Zeitung, wer kommt, fahre abends vier Kilometer und erlebe dann die Atmosphäre eines New Yorker Jazzclubs. Das ist Vielfalt und Nähe auf höchstem Niveau. Denn Kassel ist zwar eine kleine Großstadt, aber eine große Kunst- und Kulturmetropole. Die ist umrahmt von einer der schönsten und abwechslungsreichsten Mittelgebirgslandschaften Deutschlands.

Holger Schach, Geschäftsführer Regionalmanagement Nordhessen GmbH. Foto: nh

Holger Schach, Geschäftsführer Regionalmanagement Nordhessen GmbH. Foto: nh

Kassel hat weltberühmte Kunstschätze, prachtvolle Baudenkmäler, barocke Gartenkultur und ist UNESCO-Weltkulturerbe. Bergpark und Herkules stehen stellvertretend für Kassels schönste Plätze, deren Aufzählung aufgrund der Fülle müßig ist (den Blauen See erwähne ich trotzdem).

Die Zukunft für Kassel sehe ich uneingeschränkt positiv, weil der Strukturwandel der vergangenen Jahre in wirtschaftlich zukunftsträchtigen Feldern Anlass zu Optimismus gibt. Und ich kann in meiner Funktion als Regionalmanager die Entwicklung dieser Zukunft aktiv mitgestalten.

Holger Schach
Geschäftsführer Regionalmanagement Nordhessen GmbH

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