Ästhetik der digitalen Welt

Das Autohaus Glinicke präsentiert den neuen VW Passat, der Maßstäbe setzt
Im September brachte Volkswagen ein technisch tiefgreifendes Update des neuen Passat auf den Markt, das den bereits mehr als 30 Millionen Mal verkauften und damit erfolgreichsten Mittelklassewagen der Welt grundlegend verändert. Beim Autohaus Glinicke am Königstor in Kassel konnten wir den neuen Passat genau unter die Lupe nehmen.

Der neue Volkswagen Passat, hier in der Elegance-Ausführung mit R-Line-Paket. Foto: Björn Schönewald

Der neue Volkswagen Passat, hier in der Elegance-Ausführung mit R-Line-Paket. Foto: Björn Schönewald

Der Passat des Jahres 2019 kommt mit einer neuen Ausstattungsstruktur auf den Markt. Die Grundversion heißt fortan „Passat“. Darüber folgt das mittlere Ausstattungsniveau „Business“. Die Topausstattung trägt die Bezeichnung „Elegance“. „Business“ und „Elegance“ können zudem mit einer „R-Line“-Individualisierung bestellt werden. Parallel zu diesen Versionen wird es auch den neuen Passat wieder als Allrad-Allrounder „Alltrack“ geben. Eine ebenfalls modellspezifische Ausstattung kennzeichnet den Passat GTE. Darüber hinaus hat Volkswagen ein exklusives und auf 2.000 Exemplare limitiertes Sondermodell konzipiert: den Passat R-Line Edition in der Exklusivfarbe „Mondsteingrau“, wie im Bild zu sehen. Dort unter anderem serienmäßig an Bord: eine der zwei Topmotorisierungen (176-kW-TDI oder 200-kW-TSI, Allradantrieb 4MOTION) und das neue Assistenzsystem „Travel Assist“.

Travel Assist
Unter IQ.DRIVE, der Dachmarke für die Volkswagen Assistenzsysteme, werden die Technologien auf dem Weg zum autonomen Fahren gebündelt. Dazu gehört der neue „Travel Assist“: Als erster Volkswagen kann der Passat mit diesem Assistenzsystem über den nahezu gesamten Geschwindigkeitsbereich (0 bis 210 km/h / 30 bis 210 km/h bei Schaltgetriebe) teilautomatisiert bewegt werden. Und so spiegelt er mit seinen Assistenzsystemen die aktuell größte Ausbaustufe von IQ.DRIVE wider.

Kapazitives Lenkrad
Volkswagen setzt auf eine intuitive Bedienbarkeit und eine weitgehend automatische Funktionsweise der Technologien. Vor diesem Hintergrund debütiert der neue Passat als weltweit erster Volkswagen mit einem kapazitiven Lenkrad. Es registriert die Berührung durch den Fahrer und bildet so eine interaktive Schnittstelle zu Systemen wie dem „Travel Assist“.

Lane Assist und IQ.LIGHT
Perfektioniert wurde durch eine neue Multifunktionskamera die Spurführung des „Lane Assist“. Ein weiteres Plus an Sicherheit und Komfort bieten die neuen „IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfer“. Nach dem Oberklasse-SUV Touareg ist eras erste weitere Modell der Marke mit einem interaktivem Matrixsystem der Scheinwerfer. Der neue Passat Elegance hat die „IQ.LIGHT – LED-Matrixscheinwerfer“ serienmäßig an Bord.

MIB3, Apple CarPlay und Smartphones als Schlüssel
Mit den Infotainmentsystemen der nächsten Generation (MIB3) geht der Passat auf Wunsch permanent online und holt so wegweisend neue Funktionen und Dienste an Bord: „App-Connect Wireless“ – die Schnittstelle, über die der Fahrer via Infotainmentdisplay direkt auf ausgewählte Smartphone-Apps zugreifen kann – macht zum Beispiel dank des MIB3 erstmals bei Volkswagen die kabellose Integration von „Apple CarPlay“ möglich. Fortan ist der Passat zudem auf Wunsch permanent online, da die neuen MIB3-Infotainmentsysteme serienmäßig mit einer integrierten Online-Connectivity-Unit (OCU) samt eSIM ausgestattet sind. Neben verbesserten navigationsbezogenen Diensten mit Echtzeitinformationen erschließen sich dadurch über „Volkswagen We“ und die hier integrierten mobilen Online-Dienste von „We Connect“ und „We Connect Plus“ (beides Serie in Deutschland) und „We Connect Fleet“ (zur Passat Markteinführung in Deutschland und Frankreich verfügbar) über den MIB3 neue Technologien und Angebote. Dazu gehören integrierte Musik-Streaming-Dienste wie „Apple Music“ und „TIDAL“, die Integration updatefähiger Web-App-Technologien, eine natürliche und um Online-Inhalte angereicherte Sprachbedienung sowie die künftige cloudbasierte Mitnahme von Fahrzeugeinstellungen (Personalisierung). Smartphones (kompatible Modelle von Samsung) lassen sich darüber hinaus erstmals als mobiler Schlüssel zum Öffnen und Starten des Passat nutzen.

Digital Cockpit
Die Hard- und Software des MIB3 bildet eine digital vernetzte Einheit mit dem neuen „Digital Cockpit“ des Passat. Gegenüber dem Vorgängersystem („Active Info Display“) wurden die digitalen Instrumente konsequent weiterentwickelt. Klar und hochwertig sind die Grafiken des nun noch kontrastreicheren Displays. Auf ein neues Level gehoben wurde das Funktionsspektrum. Die drei verschiedenen Display-Konfigurationen können jetzt mit nur einer Taste („View“) über ein ebenfalls neues Multifunktionslenkrad individualisiert werden. Detaillierte Einstellungen lassen sich zudem bequem über den MIB individuell anpassen. Die Farbakzente im Display spiegeln beispielsweise die aktuelle Farbe der Ambientebeleuchtung wider.

LEDs als Lichtquellen
Geschärft und präzisiert hat Volkswagen das Design des Passat. Neu gestaltet wurden die Front- und Heckstoßfänger, das Kühlerschutzgitter und der nun mittig im Heck angeordnete Passat Schriftzug. Darüber hinaus sorgen neue LED-Scheinwerfer, LED-Tagfahrlichter, LED-Nebelscheinwerfer und LED-Rückleuchten für ein unverwechselbares Lichtdesign. Gleichfalls neu im Programm sind Farben wie „Lapiz Blue“, „Bottlegreen“ und „Sea Shell Gold“. Zudem bereichern vier neue Leichtmetallfelgen der Dimensionen 17, 18 und 19 Zoll das Räderspektrum.

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